Kultur-Holding: FPÖ will Frey im Aufsichtsrat

Trotz Wechsels nach Sotchi wird Hans-Joachim Frey das kulturelle Leben in Linz weiterhin prägen.
  • Trotz Wechsels nach Sotchi wird Hans-Joachim Frey das kulturelle Leben in Linz weiterhin prägen.
  • Foto: A. Röbl
  • hochgeladen von Nina Meißl

Für den Aufsichtsrat der neuen Veranstaltungs- und Kultur Holding GmbH der Stadt Linz hat die FPÖ den ehemaligen Brucknerhaus-Chef Hans-Joachim Frey nominiert. "Die Besetzung kann in Kürze erfolgen, die Nominierung ist bereits im Rathaus eingereicht", so der Linzer FPÖ-Obmann und Vizebürgermeister Detlef Wimmer. Die Holding bildet das Dach der einschlägigen Linzer Unternehmen.

Jahrelange Praxis

Frey wechselte kürzlich von Linz ins russische Sotchi, wo er ein internationales Kultur- und Festivalzentrum aufbauen wird. Er hat bereits angekündigt, einen Wohnsitz in Linz beizubehalten, und wirkt nun auch weiter am Kulturgeschehen in der Landeshauptstadt mit. „Uns ist es Freude und Ehre zugleich, dass wir Hans-Joachim Frey für weiteres idealistisches Engagement in der Stadt Linz gewinnen können. Er verfügt über jahrelange Praxis von Weltrang vor und in Linz sowie über weitere frische Impulse aus seiner künftigen Tätigkeit. Es handelt sich um eine der qualifiziertesten Persönlichkeiten, die für eine solche Funktion überhaupt denkbar sind. Angesichts der schwierigen Situation im Kulturbereich – Stichworte: Budget und Kultureinrichtungen in Linz – ist das auch nötig", sagt Wimmer.

Externe Experten

Die Linzer FPÖ hat bereits mehrmals externe Experten anstelle politischer Mandatare für städtische Aufsichtsratsfunktionen nominiert. Darunter befinden sich etwa Ex-JKU-Vizerektor Friedrich Roithmayr (Wirtschaftsinformatik) im Ars Electronica Center (AEC), Universitätsprofessor Andreas Hauer (u. a. Energierecht) und der Direktor der Raiffeisenbank Kleinmünchen Bernhard Sommerauer in der Linz AG, Rechtsanwalt Friedrich Helml in der Linz Service, Landespolizeidirektor-Stv. Erwin Fuchs im Ordnungsdienst und Kepler-Society-Geschäftsführer Johannes Pracher in der Creative Region Upper Austria.

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