Traditionen, Weihnachten, FPÖ
Linzer FPÖ-Gemeinderätin fordert: "Keine Förderung für Weihnachts-Muffel"

Die FPÖ fürchtet um christliche Traditionen.

Vereine, die Weihnachten "abschaffen", sollen keine Gelder erhalten, sagt FP-Gemeinderätin Klitsch.

LINZ. Ute Klitsch sorgt sich um Weihnachten. Die FPÖ-Gemeinderätin sieht christliche Traditionen in Gefahr, wenn zum Beispiel ein Kunstprojekt in der Adventzeit den Muezzin rufen lässt oder ein Sozialverein statt einer Weihnachts- eine Jahresabschlussfeier organisiert. "Wer zahlt, schafft an", sagt Klitsch gegenüber der StadtRundschau und stellt einen Förderentzug für entsprechende Vereine in den Raum.

"Politik hat Mitspracherecht"

"Wer Geld vom Staat bekommt, muss sich an unsere österreichischen Traditionen halten", so Klitsch. Die Politik hätte in diesen Dingen ein Mitspracherecht, ergänzt Klitsch. Privaten Firmen könne man allerdings nichts vorschreiben. Auf die Frage, ob ihre Forderung nicht auch für Firmen gelten müsse, die Wirtschaftsförderung bekommen, sagt Klitsch: "Das wäre ein Thema, über das man nachdenken kann." Aktuell arbeitet die FPÖ an einem Traditionsleitbild für Linz.

"Weihnachten außer Gefahr"

Nicht nachvollziehen kann man die Sorgen der FPÖ bei der Diözese Linz. "Aus unserer Sicht ist Weihnachten nicht in Gefahr", sagt der Leiter des Kommunikationsbüros, Michael Kraml. Es gebe "große Sehnsucht nach den Ritualen rund um Weihnachten". Zum Beispiel seien Adventkränze sehr nachgefragt, die Diözese hätte sogar extra ein Erklärvideo produziert, wie man diese selber anfertigen kann. Die Menschen würden "hinter das Mäntelchen des Kommerzes" schauen: "Wir haben mehr Anfragen nach der Bedeutung dieser Bräuche", sagt Kraml.

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