Nach Hirnblutung
Linzer Vizebürgermeister verlässt die Politik

Markus Hein (FPÖ) beim Wahlinterview mit der StadtRundschau – nun sagt der Linzer Vizebürgermeister der Politik Lebewohl.
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  • Markus Hein (FPÖ) beim Wahlinterview mit der StadtRundschau – nun sagt der Linzer Vizebürgermeister der Politik Lebewohl.
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  • hochgeladen von Christian Diabl

Vizebürgermeister Markus Hein zieht sich aus der Politik zurück. "Gesundheit ist das Wichtigste, viele andere Dinge rücken in den Hintergrund", so der Linzer FPÖ-Politiker.

LINZ. Hein gab am Mittwochabend in der erweiterten Sitzung der Linzer FP-Bezirksparteileitung vor rund hundert Funktionären seinen Rückzug aus der Politik bekannt. Grund dafür ist die angeschlagene Gesundheit des 49-jährigen Stadtpolitikers.

"Ich habe vor, noch viele Jahre mit meiner Familie zu verbringen. Deshalb ist es jetzt für mich von höchster Bedeutung, dass ich meine ganze Energie auf die rasche und vollständige Genesung meiner Hirnblutung konzentriere“, so Hein in einer Aussendung. 

Eisenbahnbrücke als Karriere-Highlight

Seine Entscheidung habe Hein nach Rücksprache mit seinen Ärzten getroffen, die ihm zur Schonung geraten hätten. „Ich war zwölf Jahre lang Kommunalpolitiker mit viel Herzblut und konnte in diesen Jahren viele Projekte für meine Heimatstadt realisieren. Besonders stolz bin ich auf die zeitgerechte Fertigstellung der Neuen Eisenbahnbrücke. Die Eröffnung dieses Jahrhundertprojektes war der Höhepunkt meiner politischen Karriere. Jetzt ist es aber Zeit, meine Gesundheit und meine Familie in meinen Lebensmittelpunkt zu stellen.“

"Karriere-Highlight": Markus Hein (r.) und Bürgermeister Klaus Luger bei der Eröffnung der Neuen Eisenbahnbrücke.
  • "Karriere-Highlight": Markus Hein (r.) und Bürgermeister Klaus Luger bei der Eröffnung der Neuen Eisenbahnbrücke.
  • Foto: Kerschbaummayr/Fotokerschi.at
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Raml vertritt Hein in Stadtregierung

Stadtrat Michael Raml wird die Linzer Freiheitlichen in der kommenden Stadtregierung vertreten. Alle notwendigen Beschlüsse dafür werden in den zuständigen Gremien getroffen. „Ich zolle Markus Hein höchste Anerkennung für seine wertvolle Arbeit und sein einzigartiges Engagement. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen alles Gute und danke ihm für die jahrelange enge und kameradschaftliche Zusammenarbeit“, so Raml.

Haimbuchner zeigt Verständnis für Rückzug

„Mein Dank gilt Markus Hein, der sich aus persönlichen Gründen dafür entschieden hat, das Zepter an Michael Raml zu übergeben, für seinen Einsatz und sein Engagement", zeigt Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) Verständnis für die Entscheidung. Der Schritt sei "verständlich und zu respektieren", so Haimbuchner. Hein habe Linz in seiner Funktion als Vizebürgermeister geprägt. "Es ist ihm gelungen, gemeinsam mit dem Infrastrukturressort des Landes Oberösterreich wichtige Verkehrslösungen in Linz umzusetzen."

Markus Hein (FPÖ) beim Wahlinterview mit der StadtRundschau – nun sagt der Linzer Vizebürgermeister der Politik Lebewohl.
"Karriere-Highlight": Markus Hein (r.) und Bürgermeister Klaus Luger bei der Eröffnung der Neuen Eisenbahnbrücke.
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