Corona-Krise
Luger rechnet mit Lockdown wie in Deutschland

Lokalschließungen wie in der ersten Phase hält Bürgermeister Klaus Luger in der jetzigen Situation für wenig zielführend.
  • Lokalschließungen wie in der ersten Phase hält Bürgermeister Klaus Luger in der jetzigen Situation für wenig zielführend.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Christian Diabl

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger rechnet im Gespräch mit der StadtRundschau mit der Verkündigung eines teilweisen Lockdowns für Österreich, wie er ab November in Deutschland gelten wird.

LINZ. Mit Spannung blickt auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger auf die angekündigte Pressekonferenz der Bundesregierung am Donnerstag, 14 Uhr. Dort könnten aufgrund der drastisch steigenden Infektionszahlen weitere bundesweite Corona-Verschärfungen bekannt gegeben werden.

Keine gesonderten Maßnahmen für Linz

"Ich glaube, dass sich die Situation tatsächlich so zuspitzt, dass ein Teil-Lockdown von der Bundesregierung ins Auge gefasst wird", sagt Bürgermeister Klaus Luger. "Für Linz selbst würde ich derzeit keine gesonderten Maßnahmen treffen." Mit Donnerstag sind 635 LinzerInnen mit dem Coronavirus infiziert. "Im Vergleich dazu im März hatten wir als Höchstwert 165 Coronainfizierte an einem Tag in Linz", so Luger.

Da die meisten Ansteckungen im Familien- und Freundeskreis passieren, seien treffsichere Maßnahmen nur sehr schwer umsetzbar sagt Luger. Die klassischen Maßnahmen der ersten Phase mit Schließungen von Betrieben, im Handel und der Gastronomie "würden derzeit nichts bringen."

Verschärfte Kontrollen am Wochenende

Die Verordnung, die Landeshauptmann Thomas Stelzer am Mittwoch erlassen hatte, dass schärfer gegen private Feiern in Stadeln oder Garagen vorgegangen werde, hält Luger für "angemessen und richtig". "Bei uns ist das Thema eher, dass sich Nachtclubs und Bars nicht an die Regeln halten. Wir erleben ja auch immer wieder im Internet, dass sich Unbelehrbare Veranstaltungen mit Live-Musik bewerben", so Luger. Für das anstehende Halloween-Wochenende werde es wieder verstärkte und scharfe Kontrollen der Polizei geben und wohl auch wieder Anzeigen geben: "Es wird sicherlich wieder zu Anzeigen kommen. Es sind einige wenige schwarze Schafe, die sind aber dafür sehr schwarz. Wo immer es auch geht wird die Behörde hier auch nicht nur Strafen aussprechen, sondern auch Schließungen der Lokale durchführen." Erst am Mittwoch mussten in Linz wieder zwei Lokale wegen wiederholter Corona-Übertretungen geschlossen werden.

Mehr Nachrichten aus Linz finden Sie auf meinbezirk.at/linz

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