ÖVP präsentiert Ideen
Neue Integrationsstrategie für Linz

Vizebürgermeister Baier fordert zukunftsweisende Integrationskonzepte.
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Jeder vierte Linzer ist kein österreichischer Staatsbürger. Diese Zahl mache laut Vizebürgermeister Bernhard Baier klar, wie wichtig zukunftsweisende Integrationskonzepte für die Stadt seien.

LINZ. Innerhalb von zehn Jahren ist der Anteil an Menschen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft um mehr als zehn Prozentpunkte gestiegen. Die meisten Menschen mit Migrationshintergrund stammen aus Bosnien und Herzegowina, Rumänien und der Türkei.

"In Linz ist bereits jeder dritte Einwohner entweder Ausländer oder im Ausland geborgen. Auch die Gruppe der im Ausland Geborenen soll bei den Integrationsbemühungen berücksichtigt werden, auch wenn bereits eine österreichische Staatsbürgerschaft vorhanden ist", meint ÖVP-Klubobmann Martin Hajart.

Derzeit wird an einer Überarbeitung der Integrationsstrategie für Linz von 2010 gearbeitet.

"Angesichts der großen Flüchtlingswelle im Jahr 2015 und einem massiven Anstieg des Ausländeranteils gemessen an der Linzer Gesamtbevölkerung hätten wir uns bereits früher eine Evaluierung der bestehenden Integrationsstrategie beziehungsweise die Erstellung einer neuen gewünscht", kritisieren Baier und Hajart.

Integration durch sozialen Aufstieg

Die ÖVP Linz vertritt die Einstellung, dass Integration durch sozialen Aufstieg gelingen könne. Dazu zählen für die Partei unter anderem die Qualifizierung und Nachqualifizierung von Menschen mit Migrationshintergrund, intensivere Integrationskurse, der Fokus auf Wertevermittlung und arbeitsmarktorientierte Integrationsmaßnahmen. Konkrete Ansätze sollen noch präsentiert werden.

Autor:

Katharina Wurzer aus Linz

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