Linz wählt
So reagieren Linzer Politiker auf die aktuelle OÖ-Sonntagsfrage

Für die Landes-ÖVP geht es laut Umfrage bei der Landtagswahl am 26. September um das Knacken der 40-Prozent-Marke.
  • Für die Landes-ÖVP geht es laut Umfrage bei der Landtagswahl am 26. September um das Knacken der 40-Prozent-Marke.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Christian Diabl

So kommentieren Linzer Politiker die Umfrage der BezirksRundschau zur Landtagswahl im Herbst und damit die Ausgangslage ihrer Landesparteien vor dem Beginn des Wahlkampfes.

LINZ. In der vergangenen Woche hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GMK von Ende April im Auftrag der BezirksRundschau für Gesprächsstoff gesorgt. Sie sieht die Landes-ÖVP bei 38 bis 41 Prozent, die FPÖ bei 20 bis 23 Prozent, dahinter die SPÖ mit 17 bis 19 und die Grünen mit 12 bis 14 Prozent. Die Neos müssen mit 3 bis 5 Prozent um den Einzug in den Landtag kämpfen. Mit der Arbeit der Landesregierung sind fast drei Viertel der Befragten zufrieden. Ebenso viele glauben allerdings an einen negativen Einfluss der Bundespolitik auf die Landtagswahl. Aber wie kommentieren die Linzer Politiker das Ergebnis?

Baier: "Hohe Zufriedenheit mit Landeshauptmann Stelzer"

Für den Linzer ÖVP-Chef und Spitzenkandidat bei der Gemeinderatswahl, Bernhard Baier, spiegeln die erfreulichen Werte "die hohe Zufriedenheit mit der verlässlichen und professionellen Arbeit der ÖVP Oberösterreich mit Landeshauptmann Thomas Stelzer wider". Er sei überzeugt, dass der eingeschlagene Weg auch in Zukunft für ein starkes Oberösterreich sorgen und die Arbeit von Stelzer auch von der Bevölkerung bei der Wahl honoriert werde.

Hein: "Gute Ausgangslage für Herbst"

FPÖ-Spitzenkandiat Markus Hein sieht die "vielen ÖVP Skandale", wie Korruptionsvorwürfe, Postenschacher oder Maskenvergabe, noch nicht ganz bei den Wählern angekommen. Die prognostizierten hohen Verluste seiner Partei erklärt Hein mit dem aufgrund der Flüchtlingskrise außergewöhnlichen Wahljahr 2015. Die Umfrage bestätige aber, dass "die Menschen die herausragende Arbeit der FPÖ in Oberösterreich würdigen und so eine gute Ausgangslage für den Herbst geschaffen ist", so Hein. 

Giegler: Bevölkerung setzt auf bewährte Krisenmanager

Für SPÖ-Fraktionsvorsitzenden Stefan Giegler signalisiert das Ergebnis, dass sich die Bevölkerung nach dem sich abzeichnenden Ende der Gesundheitskrise Stabilität und keine Experimente wünscht. Bewährte Krisenmanager sollten die Wirtschaftskrise bewältigen. "Als solche haben sich in Oberösterreich, das darf man auch mal zugeben, nun einmal vor allem der Landeshauptmann und der Linzer Bürgermeister erwiesen. Sie haben dabei auch stets über Parteigrenzen hinweg zusammengefunden, wenn es wieder einmal darum ging, späte oder mangelhafte Entscheidungen der Bundesregierung auszubügeln", so Giegler. Die FPÖ hätte ihre Talsohle durchschritten, "vermutlich, weil sie in Oberösterreich und Linz viel konstruktiver auftritt als etwa in Wien und im Bund", sagt Giegler.

Schobesberger: "Rückenwind für Klimschutz"

Als Rückenwind und Signal, dass der Klimaschutz für die Menschen eine immer wichtigere Rolle spielt, sieht die grüne Spitzenkandidatin Eva Schobesberger die Umfragewerte für ihre Partei. "Wir werden unser Bestes geben, um klimagerechte Politik auf allen Ebenen mutig und entschlossen anzugehen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken", so Schobesberger.

Ergebnisse der BezirksRundschau-Umfrage zur Landtagswahl

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