DAS WAR DER GRUNDDURCHGANG DER DAMENLIGEN
FSG Linz / Rum an der Spitze der Bundesliga

Die Gruppenphasen von WFL und Damenbundesliga sind seit dem vergangenen Wochenende geschlagen und in etwas mehr als einer Woche läutet das Final-4 der Bundesliga in Linz die Endphase der Saison 2019/20 ein. Wir werfen noch einen letzten Blick auf die vergangenen fünf Monate und die Highlights der beiden Grunddurchgänge.

WFL

Die internationale Damenliga wurde in diesem Jahr klar von den Sloweninnen von Polanska Banda dominiert. Acht Siege in acht Spielen, zweiundzwanzig von vierundzwanzig möglichen Punkten, dazu noch die Topscorerin mit Kapitänin Katja Kavcic. An Polanska führte bisher kein Weg vorbei.
Doch dahinter lauern die österreichischen Damen. Linz/Rum und Zell, die nur ein Punkt trennt, sind die ersten Verfolger der Sloweninnen. Und auch das dritte Team im Bunde, Hotshots/VSV, ist mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Salzburger Konkurrentinnen voll im Rennen um den Meistertitel.
In Erinnerung bleiben werden wohl sicher die beiden knappen Matches zwischen der FSG Linz/Rum und Polanska Banda (6:8) und zwischen Zell und der FSG Linz/Rum (6:5 nach Penaltyschießen). Beide Partien haben gezeigt, dass in dieser Liga noch alles möglich ist.

Bundesliga

Auch die höchste rein-österreichische Spielklasse hat viel Spannung geboten. Wie in der WFL behielt auch hier die FSG Linz/Rum mit nur einem Punkt Vorsprung die Nase vorne. Die Verfolger Hotshots/VSV und Zell sind dem jungen Team jedoch dicht auf den Fersen.
Das klare Schlusslicht der Liga ist der WFV. Doch die Tabellensituation der Wiener Damen spiegelt bei Weitem nicht die Leistungen wider, die das Team aus der Hauptstadt an den Tag gelegt. Abgesehen von den klaren Niederlagen, die die Wienerinnen gegen Linz/Rum und Zell einstecken mussten, präsentierte sich der WFV kämpferisch und war nie weit von einem Sieg entfernt.
Die Stärke der Hauptstädterinnen ist auch für Gerold Rachlinger icht zu unterschätzen. Der Trainer der FSG Linz/Rum stellte klar, dass „wer als Erster oder Vierter ins Rennen geht, nichts zu sagen“ habe. Sein Team sei „gewarnt“, da Wien im Vorjahr die Zeller Wikings aus dem Bewerb geschlagen hatte.
Einen ähnlichen Ton schlug auch Vera Gebert von der SPG Hotshots/VSV an. Für sie seien die Wienerinnen „die Überraschung der Saison“, da sie es trotz des Verlust der Dragons-Spielerinnen trotzdem geschafft hatten, es ihrem Team „nicht leicht gemacht“ hatten. Nächstes Jahr sei laut Gebert auf jeden Fall wieder mit dem WFV zu rechnen.
Gebert fügte hinzu, dass auch ihr Team einige Spieler über den Sommer abgeben musste, man diese Saison „vor allem von den Erfahrungen aus dem letzten Jahr profitieren“ konnte. Die starken Leistungen der Spielgemeinschaft führe sie auf eine „koordinierte Verteidigungsleistung und guten Spielaufbau“ zurück. In den Playoffs sei „wie immer alles möglich“.

Die Endphase der heurigen Damensaison startet am 22./23. Februar mit dem Final-4 der Bundesliga. Ab 1. März geht es für die vier besten Teams der WFL in die Playoffs.

Autor:

gerold rachlinger aus Linz

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