ASKÖ Bundesmeisterschaften 2018
Grandioses Wochenende für den SK Vöest Schwimmen Linz

Die Leistungssportler des SK Vöest Schwimmen Linz räumten bei den ASKÖ Bundesmeisterschaften 2018 ordentlich ab. 30 Goldene, 17 Silberne und 12 Bronzmedaillen gingen auf das Konto der Stahlstädter.
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  • Die Leistungssportler des SK Vöest Schwimmen Linz räumten bei den ASKÖ Bundesmeisterschaften 2018 ordentlich ab. 30 Goldene, 17 Silberne und 12 Bronzmedaillen gingen auf das Konto der Stahlstädter.
  • Foto: Severin Kierlinger-Seiberl
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Olympiazentrum Linz: Bei den ASKÖ Bundesmeisterschaften von 26. bis 28. Oktober 2018 auf der Linzer Gugl, schwammen die jungen und junggebliebenen Sportler/innen eindrucksvoll neue Bestzeiten, erkämpften sich unter 25 Mannschaften mit 30 Goldenen, 17 Silbernen und 12 Bronzemedaillen den 4. Rang in der Gesamtwertung und stellten mit Peter Kugelgruber über 50m Freistil den ASKÖ Bundesmeister.

„Ein tolles Resultat! Nicht nur für mich und den Verein, sondern für jeden einzelnen. Ich bin stolz auf meine Mädchen und Burschen, die über das gesamte Wochenende eine persönliche Bestzeit nach der anderen in das Olympia-Becken gezaubert haben“,

resümiert Cheftrainer Mario Hochreiter den Wettkampf. Einmal mehr kürte sich Peter Kugelgruber zum ASKÖ Bundemeister 2018 über 50m Freistil und siegte auch über die 100m Distanz. Über 50m Schmetterling setzte sich der Lehramtsstudent vor seinem Freund und Vereinskollegen Matthias Stöttner durch. Auf derselben Lage gelang auch Meris Colakovic in der Jugendklasse I seit langem wieder ein Podium. „Wahnsinn eine Medaille! Ich kann´s noch gar nicht glauben“, war der 13jährige genauso überrascht, wie Filip Jelic, der sich über 200m Brust die Bronzemedaille in der Juniorenklasse sichern konnte.

Junge Leistungsschwimmer in Topform

Ohne die jüngsten Kader-Schwimmer wäre der SK Vöest aber nicht so stark. So dominierte der erst 9jährige Valentin Aicher seine Altersklasse und war mit 7x Gold, 1x Silber und 1xBronze der erfolgreichste Schwimmer an diesem Wochenende, gefolgt von Neuzugang Luis Huter (10), der fünf Gold- und zwei Silbermedaillen aus dem Becken am Linzer Olympiastützpunkt fischen konnte. Mit einem Zweiten Platz über 200m Brust und einem dritten Rang über 50m Rücken bestätigte Bajtik Berg abermals nicht nur seine Nominierung in den A-Kader, sondern auch seine tolle Form in dieser Saison.

Unbeirrt von den Leistungen ihrer männlichen Vereinskollegen und der Tatsache, dass die österreichische Nummer 1 im Schwimmen im Jahrgang 2008 Laura Paier vom SC Mürzzuschlag am Start war, schwamm die 10jährige Franziska Kierlinger-Seiberl eine persönliche Bestzeit nach der anderen.

„Dieses Wochenende war so cool! Endlich konnte ich, Laura Paier kennen lernen und gegen sie schwimmen. Ich gratuliere ihr zu ihren Erfolgen und freue mich, dass ich mit 4 Silbernen und 2 Bronzenen hier mein 40. Podium feiern konnte“,

resümierte die 10 Jährige das Wettkampfwochenende, die die Sporttalenteklasse am Georg von Peuerbachgymnasium in Linz besucht.

Bombastische Leistungen von jung und alt

Bestechend präsentierten sich auch Dara Delic und Emily Schulz (beide Jg. 2004). Schulz holte Gold über 100 und 200m Brust. Über 50m Brust und 400m Lagen musste sie sich knapp geschlagen geben und mit Silber begnügen. Ihre Trainingspartnerin Dara Delic überzeugte ebenfalls mit vier neunen Bestzeiten und vervollständigte ihre Medaillensammlung mit 2 Silbernen und 3 Bronzemedaillen. Ebenfalls Bronze gelang Ana Visekruna (10) über 50 und 100m Brust. 

Die restlichen Podiumsplatzierungen gingen auf das Konto der Masters-Schwimmer des SK Vöest. Wie erwartet überzeugten Monika Hofmann (AK 50) und Christoph Griffi Sagmüller (AK 40) in all ihren Läufen, holten jeweils fünf Mal Gold und bewiesen wie Norbert Nusser (1. Platz über 50m Schmetterling in der AK 45) und seine Frau Julie Nusser (1. Platz 50m Rücken, 2. Platz 200m Lagen in der AK 30), dass sie noch lange nicht zum „Alten Eisen“ gehören. 

Staffel an Spannung kaum zu überbieten

Spannend war es nur in der 4x50m Lagen-Staffel Mixed, wo sich die ehemaligen genannten Profis auf ihren Schlussschwimmer  Severin Kierlinger-Seiberl verlassen mussten. Der 40jährige behielt aber die Nerven, mobilisierte seine letzten Kräfte und schlug knapp vor dem SC Wörthersee als erster an. „Ich habe gewusst, ich muss noch einmal alles geben, damit wir den Sieg in der Staffel holen“, so der Quereinsteiger, der erst seit März, angespornt von den Leistungen und Erfolgen seiner Tochter, regelmäßig trainiert. Er konnte zudem auch seine Meldezeiten über 50 und 100m Freistil deutlich verbessern und belohnte sich mit zwei Silbernen und einer Bronzemedaille.

Tolles Vereinsergebnis

Kompletiert wurde das starke Vereinsergebnis durch die Leistungsschwimmer: Emilia Aicher, Bajtik Berg, Maja Drinovac, Jelic Stefan, Bojan Jerinic, Jakob Jorda, Lazar und Vuk Jotanovic, Sara Karadza, Noah Nerer, Natlina Osen, Jonas Sobzak, Vanja Visekruna, den Schwestern Isabel und Jojo Yang und Milan Delic.
Sie konnten viele ihrer Nennzeiten verbessern, holten etliche TOP 10 Platzierungen und auch einige undankbare 4. Plätze. Sie freuten sich aber über das tolle Vereinsergebnis und feierten immer ihre Medaillengewinner/innen.

„Das ist das, was unseren Verein auch so auszeichnet! Die Kinder stehen am Beckenrand, feuern lauthals ihre Vereinskollegen an, freuen sich über die Erfolge der anderen mit und trösten sich gegenseitig, wenn einmal ein Lauf nicht nach Wunsch gelungen ist“,

beschrieb Stefan Schulz, der wie viele andere Eltern das Geschehen über alle drei Tage hinweg vor Ort mitverfolgte und nicht nur seiner Emily, sondern auch den anderen SK Vöest Schwimmern immer die Daumen drückte, seinen Eindruck von den erfolgreichen ASKÖ Bundesmeisterschaften 2018.

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