Softball
"Männer und Frauen gemeinsam am Feld"

Mit ihrem Verein hat Martina Lackner soeben den tschechischen Staatsmeistertitel geholt.
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  • Mit ihrem Verein hat Martina Lackner soeben den tschechischen Staatsmeistertitel geholt.
  • Foto: Lackner
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Die StadtRundschau sprach mit Witches Linz-Werferin Martina Lackner über die Faszination Softball.

LINZ (aba). Die Witches/Bandits krönten sich am vergangenen Wochenende zu den österreichischen Coed Slowpitch Staatsmeistern. Beim Turnier in Wr. Neustadt setzte sich das Team gegen die Chucks mit 18:17 durch.

Sie sind Spielerin, Trainerin, Öffentlichkeitsarbeiterin – woher kommt ihre Leidenschaft für den Softball-Sport?
Martina Lackner: Meine Familie war immer schon sehr sportlich. Ich war Leistungsturniern, habe mit zwölf Jahren mit Softball begonnen. Meine Freude an der Bewegung habe ich zum Beruf gemacht und Sportwissenschaften studiert. Ich nutze dieses Wissen jetzt als Sportwissenschafterin für den Oö. Golfverband und als Headcoach des österreichischen Nachwuchs-Softball-Nationalteams.

Ganz grundsätzlich: Was ist der Unterschied zwischen Baseball und Softball?
Im Softball ist der Ball größer als der Baseball und somit das Feld kleiner, da man ihn nicht so weit schlagen kann. Die Werferin wirft den Softball zur Schlägerin mit einer windmühlenartigen Unterhandbewegung. Das sind die größten Unterschiede.

Was ist das Besondere am Coed Slowpitch?
Beim Slowpitch Softball wird der Ball in einem hohen Bogen zur Schlägerin geworfen. Das macht das Treffen einfacher und somit ist es eine Variante, die offensivere Spielzüge zulässt. Slowpitch wird in Österreich sehr gern im Mixed-Format mit fünf Herren und fünf Damen gespielt. Es ist eine der wenigen Team-Sportarten, in denen Männer und Frauen gemeinsam, gleichberechtigt am Feld stehen.

Sie haben in Tschechien gerade mit ihrem Verein Žraloci Ledenice den Titel geholt – wie unterscheiden sich österreichische und tschechische Liga?
Hauptsächlich in der Anzahl der Spiele und der Stärke der Gegnerinnen. Mit Ledenice nehme ich auch am Europacup teil. Da Tschechien auch Nachwuchsligen hat, sind die Spielerinnen, die neu in die Extraliga kommen, bereits relativ gut. Man trifft selten auf Anfängerinnen – ich bin als Werferin mehr gefordert und kann mir keine Fehler erlauben.

Was passiert bei den Witches in der Off-Season?
Wir haben die Trainings neu eingeteilt, um den Nachwuchs noch gezielter zu fördern: Ab Dezember starten wir in der Diesterwegschule mit Kindertraining. Wir suchen ganz intensiv nach einer kostengünstigen Halle, wo wir permanent einen Indoor-Schlag- und Wurftunnel aufstellen können. Die anderen Teams in Österreich haben diese Trainingsmöglichkeit im Winter und es war heuer deutlich zu sehen, dass wir am Schlag Aufholbedarf haben.
Mehr Infos zum Softball oder den Trainingszeiten der Linzer Bandits und Witches hier.

Mit ihrem Verein hat Martina Lackner soeben den tschechischen Staatsmeistertitel geholt.

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