UHC Linz startet mit Niederlage in die neue Saison

FLOORBALL. Am vergangenen Samstag machten sich die Linzer um dreiviertel 11 auf die Reise ins Ländle zum Spiel gegen Unihockey Vorarlberg. Schon die Anreise verlief spannend, da manch ein Spieler den Zug fast nicht mehr erwischt hätte. Nach fünfstündiger Fahrt wurden die Linzer in Feldkirch von strömendem Regen empfangen – der viertelstündige Fußmarsch zur Halle wurde dadurch zur Dusche. Trotzdem waren die UHCler motiviert und wollten zeigen, was sie in den vorherigen Trainingswochen taktisch geübt hatten. Man wusste zwar nicht, was man vom Vorarlberger Gegner erwarten konnte, da durch die Spielgemeinschaft zwischen Feldkirch und Götzis der Kader größer geworden war und dadurch auch mehr Spieler-Auswahl bestand, und erwartete ein spannendes und enges Spiel, aber dennoch waren die Linzer zuversichtlich.
Diese Zuversicht wurde im ersten Drittel zerstört. Spielstand: 5:0 für Unihockey Vorarlberg. Man stand zwar taktisch nicht schlecht, doch war die Taktik leider bedingt durch das vom Schweizer Trainer der Vorarlberger eingeführte System (, das in Österreich von keiner Mannschaft sonst gespielt wird und deshalb unbekannt ist,) wirkungslos.
Im zweiten Drittel änderte Trainer Mathias Rohm die Taktik, die Linzer ließen nun weniger Chancen zu. Mitte des zweiten Drittels schwächte sich die Mannschaft allerdings durch eine unnötige 2+2-Minuten-Strafe wegen Reklamierens nach einer Strafe wegen Kopfspiels selbst. Dennoch gelang den Linzern schließlich durch Bernhard Winkelhofer der erste Treffer. Allerdings stand es zu diesem Zeitpunkt schon 8:1 für die Vorarlberger. Kurz vor Ende des zweiten Drittels erzielten die Vorarlberger noch ein Tor. Spielstand nach zwei Dritteln: 9:1.
Im dritten Drittel bot sich den Linzern kurz nach Wiederanpfiff die Chance, das durch eine Strafe für Vorarlberg ausgelöste Power-Play zu einem Torerfolg zu nützen. Die Linzer schossen aber nicht nur kein Tor, sondern wurden im Gegenteil mit einem Short-Hander bestraft. Kurz nach Ablauf der Strafe schossen die Vorarlberger auch noch das 11:1. Das Spiel wogte nun hin und her. Der UHC Linz stellte auf 11:2, im Gegenzug schoss Unihockey Vorarlberg kurz darauf das 12:2. Auch Strafen gab es auf beiden Seiten, darunter eine Rote Karte (Matchstrafe 1 + 5 Minuten), wobei der UHC das Power-Play nun endlich zum Torerfolg nutzen konnte. Allerdings erhielt die Mannschaft auch wieder einen Short-Hander. Armin Raditschnig stellte schließlich mit dem letzten Tor des Spiels 3 Minuten vor Spielende den Endstand her. Die Vorarlberger gewannen dank Schweizer Systems und der größeren Effizienz mit 13:4. Alle Tore und Infos zum Spiel sind unter http://floorballflash.at/#spiel:1000 zu finden.
Am Samstag, den 6. Oktober, steht bereits das Heimspiel gegen die Wikings aus Zell am See auf dem Programm, bei dem sich die Mannschaft des UHC Linz deutlich steigern sollte….

Autor:

UHC Linz aus Linz

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