Digitalisierung
AK-Zukunftsfonds fördert Projekte zur Verbesserung der modernen Arbeitswelt

Die Arbeitswelt wird immer digitaler. Die AK Oberösterreich hat deshalb den Zukunftsfonds ins Leben gerufen
  • Die Arbeitswelt wird immer digitaler. Die AK Oberösterreich hat deshalb den Zukunftsfonds ins Leben gerufen
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  • hochgeladen von Lisa-Maria Langhofer

OÖ. Die Digitalisierung stellt  Unternehmen und deren Mitareiter vor verschiedenste Herausforderungen. Die Empfindungen reichen dabei von der Furcht, irgendwann den Job an einen Roboter zu verlieren bishin zu den Vorteilen des Homeoffices oder dem Arbeiten von unterwegs.

Digitalisierung positiv einbinden

Um der teils zunehmenden Verunsicherung entgegenzuwirken, fördert die Arbeiterkammer Oberösterreich ab sofort Projekte, die sich mit Digitalisierung auseinandersetzen und die Arbeit erleichtern oder verbessern. "Dabei ist alles erlaubt, der Beschäftige muss nur im Mittelpunkt stehen", sagt AK-Präsident Johann Kalliauer. Unter dem Titel "Arbeit-Menschen-Digital" können alle von Unternehmen über Schulen und Universitäten bishin zu Gruppen von Arbeitnehmern Ideen einreichen, die die Digitalisierung positiv in das Arbeitsleben einbinden. AK-Direktor Josef Moser gibt dafür einige Beispiele: "Die Idee kann zum Beispiel ein dynamischer Schichtplan sein oder eine Unternehmensapp, Lösungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder auch Initiativen zur Vereinbarkeit mit Familie und Beruf".  Geprüft wird die Einreichung von einer Fachjury unter dem Vorsitz von Sabine Pfeiffer von der Universität Erlangen-Nürnberg.
                          

6 Millionen Euro Fördersumme pro Jahr

Für die kommenden fünf Jahre nimmt die AK Oberösterreich insgesamt 30 Millionen Euro zur Förderung der Projekte in die Hand, was einer Fördersumme von sechs Millionen Euro jährlich entspricht. Der Förderungsbetrag soll zwischen 5000 und 200 000 Euro liegen, je nach Projekt. Maximal 50 Prozent des Projektes soll gefördert werden. "Da das Ziel des AK-Zukunftsfonds die Initiierung neuer Projekte ist, wird ein und dasselbe Projekt maximal zwei Jahre gefördert", sagt AK-Präsident Kalliauer. Am Schluss muss der AK ein Endbericht vorgelegt werden. Weitere Informationen lesen Sie auf arbeitmenschendigital.at. Eingereicht werden können die Ideen bis zum 19. Mai 2019.

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