Vier Jahre Neue Werft
Andockstation für junge Tech-Unternehmen

V. r. n. l.: Bernhard Baier, Andreas Gutzelnig (Storyclash ), Florian Lettner (Fretello), Georg Spiesberger (Neue Werft)
  • V. r. n. l.: Bernhard Baier, Andreas Gutzelnig (Storyclash ), Florian Lettner (Fretello), Georg Spiesberger (Neue Werft)
  • Foto: Stadt Linz
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Die jungen Tech-Unternehmen in der Neuen Werft holten zusammen in vier Jahren 6,8 Millionen Euro Investments an Bord.

LINZ. Seit vier Jahren bietet die Neue Werft im Linzer Hafen jungen Tech-Unternehmen und Start-ups einen guten Nährboden. „Die Firmen am Standort beeindrucken mit einem überdurchschnittlichen Wachstum und hohen Forschungsquoten. Auch wenn es um Investoren geht, ist die Neue Werft ein guter Boden. Insbesondere die technologische Marktführerschaft macht die Unternehmen auch für Venture Capital spannend“, so Vize-Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Neuen Werft Bernhard Baier.

Mitarbeiter-Fitnesscenter ab 2020

2015 eröffnete die Neue Werft als Gemeinschaftsprojekt von Techcenter und der S&T AG. Aktuell sind 19 Unternehmen mit insgesamt 175 Mitarbeitern im Bürogebäude untergebracht. Flexible Raumkonzepte ermöglichen, dass die Büroflächen mit den Unternehmen mitwachsen. Dazu kommen Innovationen wie eine gemeinsame Paketübergabestation oder Telefonboxen. Für 2020 sei der Start eines Mitarbeiter-Fitnessstudio geplant, berichtet Techcenter-Geschäftsführer Georg Spiesberger.

Storyclash baute Mitarbeiter aus

Die Unternehmen in der Neuen Werft legten 2019 deutlich an MitarbeiterInnen zu – im Schnitt um 30 Prozent. Alleine das 2015 gegründete Social-Media-Analyse-Unternehmen storyclash baute dieses Jahr seinen Mitarbeiterstand von 12 auf 20 ausgebaut und plant für 2020 mit zusätzlichen acht Experten. Das Unternehmen analysiert, welche Themen aktuell eine Community beschäftigen und welche Influencer Marken in den Sozialen Medien erwähnen.

Businessmodelle als Schrittmacher

Die Unternehmen in der Neuen Werft holten bisher 6,8 Millionen Euro an Investments an Bord des Technologiedocks. Derzeit haben mehr als die Hälfte aller Unternehmen Investoren mit an Bord. „Das ist ein sehr gutes Zeichen dafür, dass neben der Technologie auch das Businessmodell ein Schrittmacher ist“, so Baier. So konnte sich etwa das 2016 gegründete Start-up Fretello 2019 über Investments in der von 700.000 Euro freuen. Die von Florian Lettner und Wolfgang Damm entwickelte Gitarrenlern-App hält mittlerweile Partnerschaften mit den weltweitgrößten Musikverlagen Sony/ATV und Kobalt. Zudem war man dieses Jahr exklusiver Launchpartner für Apples neue Privatsphäre-Funktion „Sign in With Apple“.

Autor:

Andreas Baumgartner aus Linz

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