Bonus-System bei Gesundheitsvorsorge

Reinhard Pohn
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Mehr Stunden beim Kunden. Diese Devise gilt für die 282 Außendienstmitarbeiter der Generali Versicherung in Oberösterreich. Erreichen will das Reinhard Pohn, Regionaldirektor für Oberösterreich und Salzburg, durch verbesserte interne Prozesse und Fokussierungen. Zudem will er mittelfristig "mehr als 300 Außendienstmitarbeiter" in Oberösterreich haben. Der Verwaltungsbereich mit derzeit etwa 200 soll in etwa gleich groß bleiben, obwohl die Anforderungen mehr werden.

2013 war für Generali Oberösterreich laut Pohn sehr zufriedenstellend: "Wir sind stärker als der Markt gewachsen." Derzeit habe die Versicherung 20 Standorte im Land ob der Enns. Das Prämienvolumen lag im Vorjahr bei knapp 300 Millionen Euro. Im Kfz-Bereich sei man in Oberösterreich mit 20 Prozent Marktanteil der Branchenprimus. "Dieser Bereich ist auch im Vorjahr stark gewachsen." Die stärksten Zuwachsraten gab es im Bereich der Gesundheitsvorsorge. 2014 wolle man wieder zumindest gleich stark wie der oberösterreichische Versicherungsmarkt wachsen.

Vor allem die Pensionsvorsorge aber auch der Bereich Altersversorgung – Stichwort Pflege – müsse aber laut Arno Schuchter, Vorstandsmitglied von Generali Österreich, noch mehr im Bewusstsein der Leute verankert werden. "Die Regierung unterstützt die private Vorsorge viel zu wenig. Wir werden aber in Österreich in wenigen Jahren bei den Möglichkeiten der Pflegebetreuung durch die öffentliche Hand an die Grenzen stoßen. Da muss rasch etwas passieren", so Schuchter. Nachdenken müsse man zudem über ein Bonus-System bei der Gesundheitsvorsorge. Zum Beispiel, wenn der Versicherte Nichtraucher ist, oder regelmäßig ins Fitnesscenter geht, könnte die Prämienhöhe sinken. Dieses System gebe es bei der Haftpflichtversicherung für Kfz bereits seit Jahrzehnten.

Reinhard Pohn
Reinhard Pohn und Arno Schuchter (v. l.).

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