Catalysts eröffnet einen "Digital Future Space"

Im Bau 2 der Tabakfabrik will Catalysts den Menschen die Technologie der Zukunft zugänglich machen.
  • Im Bau 2 der Tabakfabrik will Catalysts den Menschen die Technologie der Zukunft zugänglich machen.
  • Foto: Sabine Kneidinger
  • hochgeladen von Stefan Paul Miejski

Bei Catalysts werden pro Sekunde Millionen von Daten für die Raumfahrtbehörden NASA und ESA ausgewertet, gleichzeitig wird an der Zukunft des Reisens im Hyperloop von Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk gearbeitet. Auch der größte Programmierwettbewerb Europas wird von Catalysts organisiert. Rund 250 Mitarbeiter zählt der IT-Innovator, der vier Jahre in Folge zum besten Arbeitgeber Österreichs gewählt wurde. Dennoch haben viele noch nie von dem Unternehmen gehört, das soll sich nun aber ändern: Catalysts sind mit einem Teil ihres Unternehmens in den Bau 2 der Tabakfabrik gezogen. Dort entwickeln die Linzer einen rund 700 Quadratmeter großen, öffentlich zugänglichen Digital Future Space, der die Chancen und Herausforderungen der digitalen Zukunft greifbar machen soll. Unter einer Reihe von beleuchteten Triumphbögen erwandert man den „Catwalk of Inspiration“, also einen Laufsteg, auf dem man sich inspirieren lassen kann. „Wir möchten die Menschen aufrütteln und ihnen zeigen, woran wir bereits jetzt arbeiten und was bald gang und gäbe sein wird. Es geht darum, sich auf neue Technologien einzulassen, um von den Entwicklungen nicht überrollt zu werden, sondern zu profitieren“, sagt Christoph Steindl, Gründer und CEO von Catalysts. „Die Ansiedelung von Catalysts ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Tabakfabrik als Zentrum der Digitalisierung und bindet heimische Top-Talente an Linz“, sagt Bürgermeister Klaus Luger.

Wachstum um 30 Prozent

Das 2005 von Christoph Steindl gegründete Unternehmen wächst stark. „2017 sind wir über 30 Prozent gewachsen – nicht nur beim Umsatz, sondern auch bei der Mitarbeiterzahl“, sagt Steindl. In Zeiten des Fachkräftemangels ist das gar nicht einfach. Da helfen die seit 2007 organisierten Programmierwettbewerbe mit mehreren Tausend Teilnehmern pro Jahr. Diese führen zu einer guten Sichtbarkeit unter den Software-Entwickler – mit dem Auftritt in der Tabakfabrik will man nun auch viele Menschen außerhalb der Szene erreichen.

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