WKOÖ
"Grüner" Stahl aus Wasserstoff

Industrie und Energieversorger stehen angesichts der Klimaziele vor energiepolitischen Herausforderungen.
5Bilder
  • Industrie und Energieversorger stehen angesichts der Klimaziele vor energiepolitischen Herausforderungen.
  • Foto: voestalpine
  • hochgeladen von Carina Köck

Bei einem Denkfrühstück der Fachgruppe Ingenieurbüros der WKOÖ präsentierte Johann Prammer, Leiter für strategisches Umweltmanagement der voestalpine, neue Möglichkeiten, um aus Wasserstoff "grünen" Stahl herzustellen.

OÖ. Die Fachgruppe Ingenieurbüros der WKOÖ mit ihrem Fachgruppenobmann Rainer Gagstädter lud zu einem "Denkfrühstück" mit Johann Prammer, dem Leiter für strategisches Umweltmanagement der voestalpine, ein. Dabei ging es um neue Möglichkeiten, um aus Wasserstoff "grünen" Stahl zu erzeugen.

Weniger CO2 in der Stahlproduktion

Nicht nur die Industrie, sondern auch die Energieversorger stünden laut Experte angesichts der EU-Klima- und Energieziele bis zum Jahr 2030 vor großen energiepolitischen Herausforderungen: So ist etwa die Einführung der Strompreiskompensation eine konkrete Forderung Prammers an die Politik. Denn für den Umweltexperten ist klar: "Regionen, die es schaffen, genügend erneuerbare Energien wettbewerbsfähig zu erzeugen, werden gewinnen." Beispielgebend sei für ihn das Land Kanada.

Weltweit größte Pilotanlage

Mit einer Pilotanlage zur Erzeugung von Wasserstoff stellte die voestapine bereits die Weichen in Richtung Erforschung neuer Technologien und geht somit schon seit Jahren den Weg der schrittweisen Dekarbonisierung in der Stahlproduktion. Pro Jahr investiert der Konzern circa 300 Millionen Euro in den Klimaschutz und in Maßnahmen gegen die Erderwärmung. "Bis 2030 wollen wir etwa drei Millionen CO2-Emissionen einsparen", so Prammer.

Methoden für weniger CO2

Bei der Dekarbonisierung – also einer Energiewirtschaft mit dem Ziel, auf Dauer kohlenstofffrei zu werden – gibt es unterschiedliche Methoden: Eine davon ist die direkte Vermeidung von CO2-Emissionen. Dabei wird fossile Energie in der Stahlerzeugung durch erneuerbaren Strom ersetzt. Bei einer weiteren Methode wird Kohlendioxid chemisch aus industriellen Prozessen umgewandelt und als Rohstoff genutzt.

Autor:

Carina Köck aus Linz

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.