Auf Expansionskurs
KEBA baut neuen Standort im Westen von Linz

KEBA-Vorstandsvorsitzender Gerhard Luftensteiner, Leondings Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek und Paschings Bürgermeister Peter Mair (v. l.).
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  • KEBA-Vorstandsvorsitzender Gerhard Luftensteiner, Leondings Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek und Paschings Bürgermeister Peter Mair (v. l.).
  • Foto: KEBA/APA-Fotoservice/Greindl
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Das Linzer Automationsunternehmen KEBA expandiert und setzt auch in Zukunft auf den Industriestandort Oberösterreich. Bei der Suche nach einem geeigneten Standort wurde KEBA in Leonding und Pasching fündig.

LINZ. Das Linzer Automationsunternehmen KEBA ist stark gewachsen. Der Umsatz des im Urfahraner Gewerbepark ansässigen Unternehmen hat sich in den letzten zehn Jahren fast vervierfacht. Das abgelaufene Geschäftsjahr, welches mit 31. März 2021 endete, schließt KEBA voraussichtlich mit mehr als 400 Millionen Euro Umsatz ab. Neben dem Hauptstandort in Urfahr eröffnete das Unternehmen 2013 einen zweiten Produktionsstandort in der Industriezeile. Hinzu kamen mehrere tausend Quadratmeter an angemieteter Produktions-, Logistik- und Bürofläche im Großraum Linz. 

Neubau am Technologiering

Nun sollen die aktuell angemieteten Flächen an einem Standort zusammengeführt werden. Nach längerer Suche wurde KEBA nun mit dem Grundstück am Technologiering, der in den beiden Gemeinden Leonding und Pasching an der B139 beheimatet ist, fündig. Mit der Lage im Westen von Linz werde außerdem ein zusätzliches Einzugsgebiet an Mitarbeitern geschaffen, heißt es aus dem Unternehmen. Baustart soll voraussichtlich 2023 sein. Der geplante Ausbau über einen Zeitraum von gut fünf Jahren sieht einen Standort mit einer bebauten Fläche von rund 37.000m2 und 600 Arbeitsplätzen vor. Der Hauptstandort im Gewerbepark in Urfahr bleibt weiterhin bestehen. Aktuell erweitert KEBA auch nochmal der Standort in Urfahr um ein weiteres Gebäude.

Bewusste Standortwahl in OÖ

Die Standortwahl sei dabei bewusst auf Oberösterreich gefallen. „Auch wenn wir eine Exportquote von 85 Prozent haben und international breit aufgestellt sind, sind die Wurzeln der KEBA in Linz. Hier ist sehr viel Wissen und jahrelange Erfahrung gebündelt sowie Entwicklung und Produktion eng verschränkt", spricht Vorstandsvorsitzenden Gerhard Luftensteiner, die gute Zusammenarbeit mit den hier ansässigen HTLs, FHs sowie der JKU an. Auch die zukünftige Technische Universität mit den Schwerpunkten Digitalisierung und digitale Transformation ist für das Technologieunternehmen entsprechend attraktiv.

Freude über Zuzug in Leonding und Pasching

„Neben einer perfekt ausgebauten Infrastruktur am Technologiering, in die wir in den letzten Jahren vorausschauend investiert haben, ergeben sich mit dem geplanten Ausbau des Familien- und Bildungscampus am Harter Plateau Synergieeffekte beim Thema Fachkräfte“, ist Leondings Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek über den Zuzug des Linzer Unternehmens erfreut. „Die zweite gemeindeübergreifende Kooperation von Pasching und Leonding zeugt von der guten Zusammenarbeit der beiden Kommunen", so Paschings Bürgermeister Peter Mair. Die Schaffung von 600 Arbeitsplätzen sei "ein weiteres Argument für die Errichtung der Haltestelle Pasching im Zuge des viergleisigen Ausbaus mit Schnellbahntakt der Westbahnstrecke". Die Haltestelle wäre vom neuen KEBA-Standort nur einen Kilometer entfernt.


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