Generationenwechsel
Landwirtschaftskammer bekommt neue Präsidentin

Karl Grabmayr, Michaela Langer-Weninger, Franz Reisecker.

Die 40-jährige Innerschwandnerin (Bezirk Vöcklabruck) Michaela Langer-Weninger folgt Franz Reisecker an der Spitze der OÖ. Landwirtschaftskammer. Die Wahl zur Präsidentin wird bei der nächsten Sitzung der Landwirtschaftskammer-Vollversammlung am 27. Juni 2019 erfolgen.

OÖ. Die Weichen für den Generationenwechsel wurden am 15. April gestellt. Der Landesbauernrat des OÖ. Bauernbundes schlug Langer-Weninger für die Nachfolge von Franz Reisecker vor. Sie wird damit österreichweit die erste Frau an der Spitze einer Landwirtschaftskammer sein. Als Vizepräsident der Landwirtschaftskammer bleibt Karl Grabmayr im Amt. Langer-Weninger kommt aus Innerschwand am Mondsee und bewirtschaftet dort mit ihrer Familie den “Aichriedlhof” mit Bio-Heumilcherzeugung. Die 40-Jährige ist verheiratet, Mutter dreier Kinder und langjährige Funktionärin im OÖ Bauernbund. “Michaela Langer-Weninger wird eine starke politische Stimme für die Anliegen der Land- und Forstwirtschaft sein”, gratulierten Bauernbund-Landesobmann Max Hiegelsberger und -Direktorin Maria Sauer.

Wert der Bauern stärken

Noch-Präsident Franz Reisecker habe über seinen Rücktritt schon länger nachgedacht. Anfang des Jahres übergab er den landwirtschaftlichen Betrieb seinem Sohn, bei dem er derzeit (noch) angestellt sei. "Ich bin der Überzeugung, dass ein Landwirtschaftskammer-Präsident ein aktiver Landwirt sein sollte", sagt Reisecker. Die designierte Landwirtschaftskammer-Präsidentin Langer-Weninger weiß bereits, welchen Herausforderungen sie sich widmen möchte: "Die schwindende Anzahl der bäuerlichen Betriebe, die geringer werdenden landwirtschaftlich nutzbaren Flächen, die verschiedenen Forderungen, wie und wofür Flächen genutzt werden sollen – das sind nur einige Herausforderungen, die wir angehen müssen", sagt Langer-Weninger. Zentrales Thema ist für sie der Wert der familienbetrieblichen Bewirtschaftungsform. Dieser soll durch den Diskurs zwischen Gesellschaft und Bauern wieder gestärkt werden.

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