NanoBat
Linzer Forschungsteam macht Batterien für E-Autos stabiler und günstiger

Nawfal Al-Zubaidi Smith, Projektleiter der JKU an diesem Programm (im Bild rechts), und sein Mitarbeiter David Toth aus seinem Forschungsteam. Gerald Kada, Projektkoordinator für Keysight Technologies, am Forschungsstandort für Batterien in Linz (Mitte).
  • Nawfal Al-Zubaidi Smith, Projektleiter der JKU an diesem Programm (im Bild rechts), und sein Mitarbeiter David Toth aus seinem Forschungsteam. Gerald Kada, Projektkoordinator für Keysight Technologies, am Forschungsstandort für Batterien in Linz (Mitte).
  • Foto: BRS/Gschwandtner
  • hochgeladen von Silvia Gschwandtner

Eines der größten Probleme von Batterien und Akku-Packs ist die Vorhersehbarkeit der Lebensdauer. Ein internationales Forschungsteam am Life Science Center der Johannes Kepler Universität (JKU) entwickelt im Rahmen eines EU-Projektes eine effiziente Testmethode. Die Ergebnisse daraus sollen Batterien in Zukunft stabiler und kostengünstiger machen.

LINZ. "Die Batterie ist die Zukunft", sagt Projektkoordinator für Keysight Technologies am Forschungsstandort in Linz. Noch sei aber die Vorhersehbarkeit der Lebensdauer das größte Problem. Schon eine fehlerhafte Batterie-Zelle eines Akku-Packs kann dieses unbrauchbar machen. Bisherige Testungen waren langwierig und kompliziert. Durch das Projekt NanoBat können in Zukunft einzelne Zellen genaustens auf elektro-chemischen Eigenschaften geprüft werden. So lassen sich potenziell schwache Zellen identifizieren und ausschließen. Keysight Technologies arbeitet dafür mit einem internationalen Team der Johannes Kepler Universität zusammen.

Fehler innerhalb von Minuten identifizieren

Innerhalb von wenigen Minuten kann eine Traktionsbatterie, wie sie für Elektro-Fahrzeuge eingesetzt wird, getestet werden. Sie besteht aus bis zu mehreren tausend Li-Ion Akkuzellen. "Die Oberfläche der Batterien wird auf den Nanometer genau untersucht. So können fehlerhafte Zellen gefunden werden", erklärt Nawfal Al-Zubaidi Smith, verantwortlicher Projektleiter der JKU, "außerdem können wir auch feststellen, warum manche Zellen fehlerhaft sind." 

Kosten senken und Lebensdauer verlängern

Ziel des dreijährigen Projektes ist es die Produktionskosten von Lithium-Ionen-Batterien zu senken und ihre Lebensdauer zu verlängern. Der Schwerpunkt liegt in dieser Phase auf Batterien für E-Autos. Das soll den Übergang zu sauberer Energie und E-Mobilität in Europa begünstigen. Dafür erhält das Linzer Team in den nächsten drei Jahren fünf Millionen Euro aus dem europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020.

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