Polytechnische Schule Urfahr
Preisgekrönter Einstieg in den Arbeitsmarkt

Die SchülerInnen der Polytechnischen Schule Urfahr bringen ausrangierte Fahrräder wieder auf Vordermann.
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  • Die SchülerInnen der Polytechnischen Schule Urfahr bringen ausrangierte Fahrräder wieder auf Vordermann.
  • Foto: PTSU
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"Ein wahrer Preisregen" habe sich im letzten Jahr über die Polytechnische Schule Urfahr (PTSU) ergossen, so Schuldirektor Christian Bauer. Prämiert wurden etwa der Schulgarten samt Bienenstock, ein Beitrag über Fake News und Radreparaturen.

LINZ. Neben dem Umweltpreis der Stadt Linz gab es dafür den zweiten Rang im Demokratie-Kreativwettbewerbs des Oö. Landtags sowie den dritten Platz beim Ideenwettbewerb des Fachverbands der Metalltechnischen Industrie. Der Verband würdigte das Projekt „Pimp Up Your Bike“. Dabei brachten die Schüler der Technikgruppe ausrangierte Fahrräder wieder auf Vordermann. Die verkehrstauglichen Drahtesel kommen etwa im Turnunterricht zum Einsatz.

Kinderfahrräder für die Sonnensteinschule

In diesem Jahr nehmen sich die Schüler Kinderfahrräder vor, die in der benachbarten Volksschule Sonnensteinstraße beim Training für die Fahrradprüfung zum Einsatz kommen sollen. Die Metall-Werkstätte wurde gerade rechtzeitig nach Ende der Orientierungsphase mit Mitteln der Stadt Linz modernisiert. Zahlreiche Partnerunternehmen arbeiten eng mit der Schule zusammen und stellen zusätzliches Equipment zur Verfügung – ein Gewinn für Schüler und Lehrausbildungsbetriebe.

Alters-Simulationsanzug 

Großen Zulauf verzeichnet die PTSU auch im Gesundheitsbereich. 23 der 140 Schüler entschieden sich in diesem Schuljahr für den Fachbereich. "Ein Teil des Geldes, den wir für die Preise bekommen, werden für die Neuausstattung des Bereichs verwendet", sagt Bauer. Dazu gehört etwa ein Alters-Simulationsanzug, in dem die Schüler nachfühlen können, wie es sich im Körper eines alten Menschen anfühlt. Auch im benachbarten Hillinger-Seniorenheim sind die Schüler – wenn es die Corona-Lage gerade erlaubt – das Schuljahr über immer wieder vor Ort. Egal ob preisgekröntes Projekt oder nicht – "wenn die Jugendlichen Fahrräder für ihre Mitschüler fertigen, hebt das auch deren Selbstwert", so Bauer. Genau das können die Jugendlichen bei ihrem Start in den Arbeitsmarkt gut gebrauchen.

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