Rückgang bei Umsatz und Gewinn bei Lenzing AG

Vorstandsvorsitzender Peter Untersperger
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Der Faserhersteller Lenzing erzielte im ersten Halbjahr 2013 einen konsolidierten Umsatz von 989,9 Millionen Euro. Ein Minus von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damals belieft sich der Umsatz auf 1061,8 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 103,0 Millionen Euro – 2012 waren es 141,1 Millionen Euro. Laut Vorstandsvorsitzendem Peter Untersperger habe man auf die veränderten Marktbedingungen reagiert. Man werde die Faserspezialitäten TENCEL und Modal in den Vordergrund rücken. Laufende strategische Großinvestitionen wie etwa das Werk in Lenzing werden weitergeführt.

Die Lenzing Gruppe konnte sich im ersten Halbjahr 2013 der anhaltend rückläufigen Preisentwicklung am Markt nicht entziehen. Bei sinkendem Umsatz wurde dennoch ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen erwirtschaftet, das allerdings zum Teil deutlich unter jenem des ersten Halbjahres 2012 lag.

"Viscosefaser bleibt unser größtes Standbein, doch weitere Viscosefaser- Ausbauprojekte wird es nur bei entsprechend hoher Rentabilität geben“, sagt Untersperger. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände beliefen sich im ersten Halbjahr 2013 auf 134,4 Millionen Euro nach 130,0 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012. Schwerpunkt der Neuinvestitionen war fast ausschließlich der Bau der Produktionsanlage am Standort Lenzing.

„Das zu Jahresbeginn 2013 gestartete excelLENZ Programm trägt bereits Früchte. Im ersten Halbjahr konnten wir Einsparungen in Höhe vonm 16 Millionen euro erzielen“, sagt Finanzvorstand Thomas G. Winkler. Diese Einsparungen wurden vor allem im Einkauf sowie bei den Erhaltungsaufwendungen erzielt.

Lenzing ändert auch den Ausblick auf das Gesamtjahr 2013. Demnach sei durch den Wegfall der Umsätze von Lenzing Plastics ab Jahresmitte, aber auch aufgrund eines erwarteten durchschnittlichen Faserpreises von 1,70 Euro pro Kilogramm im zweiten Halbjahr (H1/2013: 1,76 Euro/kg) mit einem konsolidierten Konzernumsatz im Gesamtjahr von ungefähr 2,0 Milliarden Euro zu rechnen, schreibt das Unternehmen in einer Aussendung.

Autor:

Oliver Koch aus Linz

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