WKOÖ
Sparte Industrie präsentiert Strategie für Klima und Energie

Die Sparte Industrie der WKOÖ fordert einen effizienteren und günstigeren Ausbau erneuerbarer Energien und weniger "Bürokratiemonster".
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  • Foto: Goldbany/Fotolia
  • hochgeladen von Lisa-Maria Langhofer

Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) hat für sich eine neue Energie- und Klimastrategie 2030 definiert. Sie fordert realistische Klimaziele, wettbewerbsfähige Preise und legt Vorschläge zum Erhalt der Versorgungssicherheit vor.

OÖ. "Unser Maßnahmendreieck enthält folgende Handlungsfelder: Versorgungssicherheit, wettbewerbsfähige Energiepreise und realistische Klimaziele", erklärt Spartenobmann Günter Rübig. Zum ersten Punkt führt Strategiegruppenvorsitzender Erich Frommwald Folgendes aus:

"Wir haben in Oberösterreich 99,9 Prozent Versorgungssicherheit, aber wir können nicht davon ausgehen, dass das so bleibt."

Einerseits gehe es um eine Sensibilisierung zum Thema Blackout, andererseits um einen Ausbau von Kraftwerkskapazitäten, um Energieträger wie Photovoltaik oder Windkraft in das Netz integrieren zu können. Bei der Strompreisfrage sehen Fromm und Rübig Handlungsbedarf, da der heimische Industriestandort im Hinblick auf die zuletzt stark gestiegenen Strompreise weiter unter Druck stehe. Schuld daran sei die Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone. "Hier ist das Unionsrecht gefordert, um das verlorene Terrain zurückzugewinnen", sagt Rübig.

Zielvorgaben anpassen

Außerdem müsse ein kostengünstiger Ausbau erneuerbarer Energien inklusive der Beseitigung von "Bürokratiemonstern" erfolgen, um deren Anteil bis 2030 auf 45 bis 50 Prozent zu erhöhen, wie das vom Bund festgelegte Ziel vorschreibt. Da Österreich mit einem Anteil von zwei Promille an den weltweiten CO2-Emissionen praktisch keinen Einfluss auf das globale Klima habe, fordere Fromm darüber hinaus:

"Es braucht realistische Zielvorgaben für die Länder mit einer faktenbasierten Diskussion des Einflusses der EU auf den Klimawandel."

Als Beispiele nennt er die Festlegung einer realistischen Frist für den Ausstieg aus fossilen Energieträgern oder die Erarbeitung von Anpassungsstrategien für den Klimawandel.

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