Schwieriges Umfeld
voestalpine AG mit Gewinneinbruch

Vor dem Hintergrund einer kriselnden Weltwirtschaft muss der Stahl- und Technologiekonzern voestalpine AG einen Umsatzrückgang hinnehmen.
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  • Foto: voestalpine AG
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Die voestalpine AG schraubt nach einem schwierigen ersten Halbjahr ihr Investitionsvolumen zurück.

LINZ. Der Linzer Stahl- und Technologiekonzern voestalpine gab am Mittwoch einen Gewinnrückgang im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 bekannt. Das Ergebnis nach Steuern auf 115,2 Millionen Euro und damit um 64 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. 2018/19 lag das Ergebnis nach Steuern bei 319,9 Millionen Euro. 

Beim Umsatz in den ersten sechs Monaten verlautbarte die voestalpine AG im Jahresvergleich einen Rückgang um zwei Prozent von 6,7 auf 6,5 Milliarden Euro. Auch operatives (EBITDA) und Betriebsergebnis verringerten sich um 23 bzw. 52 Prozent. Als Gründe für das Ergebnis gab der Stahlkonzern den Konjunkturabschwung in Europa sowie die globalen Handelskonflikte an. „Um eine ehestmögliche Ergebnisstabilisierung sowie Stärkung der Finanzierungskraft sicherzustellen, arbeiten wir derzeit mit Hochdruck an der Umsetzung von Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen im gesamten Konzern“, so Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG.

Technologiebereiche stabil

„Gleichzeitig möchte ich betonen, dass sich unsere konsequente strategische Ausrichtung zum Spezial- und Gesamtsystemanbieter in diesen fordernden Zeiten bezahlt macht. So verzeichneten etwa die Technologiebereiche Bahninfrastruktur, Luftfahrt, Lagersysteme und Schweißtechnik im ersten Halbjahr trotz Konjunkturabschwungs eine stabile Entwicklung“, ergänzt Eibensteiner

Nach den hohen Investitionen der vergangenen Jahre schraubt der voestalpine-Konzern nun seine Investitionstätigkeit in diesem Geschäftsjahr zurück. Dementsprechend reduzierte sich das Volumen im ersten Halbjahr um 29 Prozent von 475 Millionen Euro im Vorjahr auf 338 Millionen Euro. Das größte laufende Investitionsvorhaben im Konzern, der Bau eines neuen High-Tech-Edelstahlwerkes um bis zu 350 Millionen Euro am Standort Kapfenberg, schreitet weiter planmäßig voran und soll 2021 seinen Betrieb aufnehmen.

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