06.02.2018, 15:46 Uhr

Frisuren 2018: "Handwerk trifft auf Mikrotrends"

Der Linzer Friseur Alexander Lepschi hat sich in seiner neuen Kollektion des 70er-Jahre-Trends angenommen. (Foto: Stefan Dokoupil)

Erlesenes Handwerk und kreative Details stehen heuer bei den Frisuren im Mittelpunkt, sagt In-Friseur Alexander Lepschi.

"Was ist Trend? Die Antwort: Es gibt keinen!" Diese Ansage in der Vogue, dem bedeutendsten Modemagazin der Welt, hat den Linzer Friseur Alexander Lepschi zu seiner neuen Kollektion "Independent" (dt.: unabhängig) inspiriert. "Die jüngste Social Media-Generation lässt im Sekundentakt neue Mikrotrends entstehen. Selbst große Modeexperten können heute keinen eindeutigen Trend mehr benennen. Daraus folgt eine unendliche Vielfalt von Möglichkeiten und eine neue Freiheit in Sachen Mode", so Lepschi. Die Kehrseite dieser atemberaubenden Geschwindigkeit sind Gefühle von Überreizung und Übersättigung.

Schöner Rahmen

Der Trendexperte beobachtet, dass immer mehr Menschen sich bewusst für Qualität und echte Handarbeit entscheiden, statt bloß neue Güter anzusammeln. Diese spannende Kombination bildet den Mittelpunkt der neuen Kollektion des Linzer Friseurs. Besonders wichtig sind Lepschi das klassische Handwerk und die Liebe zu kreativen Details: "Eine Frisur muss ein schöner Rahmen für das Gesicht sein. Die Idee der Frisur muss mit der natürlichen Qualität der Haare harmonieren und sie muss den Lifestyle des Menschen widerspiegeln. Das sind wichtige, qualitative Merkmale, die eine gute Frisur prägen. Darüber hinaus kann man sich so an der Fülle von Mikrotrends bedienen, dass es zum Menschen passt. Daraus entsteht dann etwas ganz Schönes und Individuelles."

Mikrotrend 70er-Jahre

Für seine neue Kollektion hat sich der Linzer des aktuellen 70er-Jahre-Trends angenommen. "Wir haben diesen auf eine sehr futuristische Art interpretiert und zwar für alle Haarlängen. Ein besonderes Detail sind die ,Curtain Fringes’, also der Vorhangpony, der es möglich macht, den Pony auf eine sehr feminine Art zu tragen." Auch in puncto Haarfarbe gibt es keinen eindeutigen Trend mehr, so Lepschi: "Wichtig ist, dass die gewählte Haarfarbe die Hautfarbe und den Haarschnitt positiv unterstützt. Bei der ,Independent-Kollektion‘ kommen kalte und warme Nuancen zum Einsatz – vom schneeweißen Platinblond über Honigblond und pudrige Mahagonibraun-Töne bis zu Stahlgrau."
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