06.02.2018, 15:04 Uhr

"Sale" im Kunstmuseum Lentos

(Foto: Studio FilmLOVE)

Ines Doujak verwandelt das Museum an der Donaulände in einen Fashion Store.

Berühren, anprobieren und fotografieren ist erwünscht, wenn Ines Doujak ihre ausgefallenen Modekollektionen ins Lentos bringt und den Ausstellungsraum zur Umkleidekabine macht. In den kontroversen Arbeiten der österreichischen Künstlerin geht es um Textilarbeiter, die in Fabriken verbrennen, das Burn-out von Niedriglohnarbeitern, schmutzige Geheimnisse, Tier- und Menschenhäute, Karneval und Maskerade, Drogen und Krieg sowie den Teufel höchstpersönlich. "Ines Doujak setzt auf die Macht der Bilder und entwickelt eine eigene und eindringliche Formensprache, wobei sie Elemente der Collage mit historischer und politischer Recherche verbindet", sagt Hemma Schmutz, Lentos-Direktorin und Kuratorin der Ausstellung. Stoffe, Schnitte, Kleider und Accessoires, aber auch Texte, Objekte, Videos sowie Tanz- und Musikstücke handeln von den Beziehungen zwischen Mode, Kolonialismus und globalisierten Produktionsverhältnissen. Die Ausstellung "Sale" ist bis 21. Mai im Lentos zu sehen: lentos.at
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