21.11.2017, 13:51 Uhr

Weihnachts-Rock’n’Roll

Andy Lee Lang tritt am 8. Dezember um 20 Uhr im Brucknerhaus auf. Die Besucher erwartet Rock’n’Roll vom Feinsten. (Foto: Manfred Baumann)

Andy Lee Lang Im Interview über seinen Auftritt im Brucknerhaus und seine lange Musik-Karriere.

Sie spielen am 8. Dezember im Brucknerhaus – ein besonderes Konzert für Sie?
Andy Lee Lang: Das Brucknerhaus gehört sicher zu den Top-Fünf-Locations in Österreich. Bühnen gibt es Hunderte, und dann gibt es die Plätze, wo man sagt: Wow! Und da gehört das Brucknerhaus dazu.

Sie haben bereits Ihr 28. Album veröffentlicht. Wie bleibt man so lange dabei?

Es ist einfach das Bestreben sich selbst neu zu erfinden und sich gleichzeitig treu zu bleiben. Der Udo Jürgens hat zu mir einmal gesagt, im Haifischbecken der Musikszene musst du einmal zehn Jahre bestehen, dann hast du es geschafft. Wenn man 33 Jahre dabei ist, muss aber auch ein Qualitätsanspruch da sein.

Sie haben auch schwierige Zeiten hinter sich, 2012 hatten Sie ein Burn-out.

Meine Karriere ist mein Baby. Es hört nie auf, zudem bin ich Perfektionist. Ich habe praktisch nie abgeschaltet. Für Drogen war ich zu feig. Aber dafür war ich für Überarbeitung anfällig.

Wie sind Sie da wieder rausgekommen?

Leben! Es gibt nur ein Leben. Ich habe mir gesagt: Du hast deine Berufung zum Beruf gemacht, genieße es! Und das mache ich wieder.
Sie genießen heute einen ausgezeichneten Ruf. Wie schwer war es am Anfang Ihrer Karriere, in Österreich als Künstler anerkannt zu werden?
Ich hatte in Amerika in den ersten 20 Jahren meiner Karriere schon viele Auszeichnungen. In Österreich bekommst du Auszeichnungen erst in einem gewissen Lebensalter. In den USA bin ich genau zur richtigen Zeit gekommen. Da haben sie gesagt: Jetzt muss ein Österreicher kommen um uns den Rock’n’Roll zurückzubringen.

Was erwartet die Besucher am 8. Dezember?

Es wird ein Weihnachtsspecial sein. Dabei werden wir sicher unsere Hits spielen, aber auch etwas Neues. Was wir bieten, ist eine Unterhaltungsshow. Die Leute sollen sagen, was er mit seiner Band geboten hat, ist allerhöchstes Niveau.
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