14.05.2018, 08:49 Uhr

Augen auf beim Deo-Kauf

(Foto: CITAlliance/panthermedia)

Gemeinsam mit ÖKO-Test hat die Arbeiterkammer Oberösterreich Deos unter die Lupe genommen. Einige davon enthalten bedenkliche Inhaltsstoffe.

OÖ. Gemeinsam mit ÖKO-Test hat die Arbeiterkammer Oberösterreich Deos getestet – mit ernüchterndem Urteil. Von 27 getesteten Sprays schneiden sechs mit "mangelhaft" ab und fünf fallen mit "ungenügend" durch. Das Problem: Neben den umstrittenen Aluminiumsalzen werden auch noch bedenkliche Silikone und Duftstoffe eingesetzt. Bessere Ergebnisse erzielen die getesteten Produkte aus dem Segment der Naturkosmetik. Bis auf ein Produkt schneiden die zertifizierten Deos bezüglich der Inhaltsstoffe mit "sehr gut" ab.

Gefahr durch Aluminium
Aluminium steckt in unserer Nahrung, im Wasser und in Kosmetik. Wenn wir zu viel davon aufnehmen, so die Annahme, kann es sich im Körper anreichern. Vor allem Deos mit Aluminium stehen schon länger in der Kritik, da sie im Verdacht stehen, das Brustkrebs-Risiko zu erhöhen. Ein Zusammenhang ist zwar wissenschaftlich nicht bewiesen, trotzdem raten Experten, vorbeugend darauf zu verzichten. Wer Aluminium vermeiden möchte, muss aber genau hinsehen – man erkennt es an Bezeichnungen wie: Aluminium Chlorohydrate, Aluminium Zirconium Tetrachlorohydrate, Ammonium Alum und Potassium Alum.

Testsieger und weitere Informationen unter: ooe.konsumentenschutz.at
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