13.11.2017, 15:41 Uhr

Frische und gesunde Säfte aus Oberösterreich

Frisches Obst wird auf den Bauernhöfen zu qualitativ hochwertigen Säften verarbeitet. (Foto: LK OÖ)

Dank 400 bäuerlichen Direktvermarktern gibt es in Oberösterreich diverse frische und gesunde Säfte. 20 Prozent der Tafeläpfel und fast die ganze Streuobsternte werden zu Saft oder Most gepresst.

Oberösterreich. Die Konsumenten sind auf den natürlichen Geschmack gekommen und kaufen mehr und mehr auf den heimischen Bauernhöfen die angebotenen Säfte. Vor allem der Apfelsaft gilt hier als der Favorit und findet bei der breiten Masse hohen Anklang.

„Viele Konsumenten wissen es mittlerweile zu schätzen, dass frisch gepresste Säfte um vieles nachhaltiger produziert werden als die üblicherweise im Supermarkt angebotenen Säfte, die fast ausschließlich aus Konzentraten hergestellt werden. Diese Konzentrate kommen aus Übersee zu uns und werden hier nur mehr mit Wasser ergänzt“, bezieht ÖR Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer OÖ am Tag des Apfels Stellung.

In Oberösterreich herrscht ein sehr gutes Angebot an qualitativ hochwertigen Säften. Dabei erzeugen die regionalen bäuerlichen Betriebe verschiedene reinsortige Apfel-, Birnen- Mischsäfte und Sirupe. Durch ihren intensiven Fruchtgeschmack können die Säfte stark verdünnt werden und benötigen keine zusätzlichen Aroma- und Farbstoffe.

Insgesamt gibt es in Oberösterreich 398 Direktvermarkter alkoholfreier Getränke – 323 von ihnen bieten Apfelsaft, 123 Birnensaft, 112 Mischsäfte, 124 Sirupe und 16 Nektar an.

Getränkeworkshop für Kinder

Auch die nachkommende Generation soll sich der Vielfalt am regionalen Saft-Markt bewusst sein. Darum stellt das Ländliche Fortbildungsinstitut der Landwirtschaftskammer OÖ ein besonderes Angebot zur Verfügung: Getränkeworkshops für Kinder. Gemeinsam mit einer geschulten Seminarbäuerin soll dieses Thema in den Köpfen der Kinder theoretisch und praktisch verankert werden.

Apfelernte in Österreich mit großen Verlusten

Zwei Drittel der diesjährigen Apfelernte ist dem Frost zum Opfer gefallen. In Oberösterreich reduzierte sich die Ernte zwar nur um 20 Prozent, doch im Eferdinger Becken und im Großraum Linz waren es erschreckende 70 Prozent. 2017 wurden in Österreich 10.000 Tonnen Tafeläpfel geerntet – was einen Rückgang von 2.000 Tonnen bedeutet.
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