02.10.2017, 16:46 Uhr

Gleich zwei Gründe zum Feiern für die Private Pädagogische Hochschule OÖ

Das wiederbestellte Rektorat: Franz Keplinger, Berta Leeb und Alfred Klampfer. (Foto: Katharina Acht)

Pädagogische Hochschule feierte ihr zehnjähriges Bestehen und die Wiederbestellung des Rektorats.

Am Montag, den 2. Oktober 2017, feierte die Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz (PHDL) ihr zehnjähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde das Rektoratsteam, bestehend aus Rektor Franz Keplinger, Vizerektorin Magistra Berta Leeb und Vizerektor Magister Doktor Alfred Klampfer, offiziell von Diözesanbischof Manfred Scheuer wiederernannt.

Haus der Bildung

„Wir wollen ein Haus der Bildung sein – ein Haus mit Seele, offen für Veränderungen, lebendig und kreativ, spirituell geerdet – im Denken und Handeln dem Prinzip Menschlichkeit verpflichtet.“ Dieses Selbstverständnis, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umfasst und so gleichzeitig Rückblick und Vision ist, nahm eine zentrale Rolle in der Rede von Direktor Franz Keplinger ein. „Wir verstehen uns als christlich-humanistische Hochschule, die auch weiterhin einen wichtige Beitrag zur Gestaltung einer humanen, demokratischen und offenen Gesellschaft leisten kann“, fuhr er fort und gab das Motto für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an der PHDL für die nächsten Jahre vor: Pädagogik soll als „Pädagogik der Hoffnung“ verstanden werden, denn Bildung sei untrennbar mit einer Hoffnungsperspektive verbunden. Er plädierte in Anlehnung an Heinz Joachim Heydorn dafür, dass die Gesellschaft so gebildet sein müsse, dass sie ihr menschliches Ziel kenne und die Gefährdung, in der sie sich befinde. Bei allen Reformen im Bildungsbereich müsse man aufpassen, das Ziel menschlichen Handelns und Strebens und dessen Gefährdungen nicht aus den Augen zu verlieren.

Zahlreiche Gratulanten

Die Feier selbst gab, da sie zugleich das zehnjährige Bestehen als Hochschule und die Wiederbestellung des Rektorats ehrte, doppelten Anlass zu Freude. Diözesanbischof Doktor Manfred Scheuer und Altbischof Maximilian Aichern, Landesrätin Magistra Christine Haberlander, Landesschulratspräsident Hofrat Fritz Enzenhofer, Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, die ehemalige Präsidentin des Bundesrates Uta Barbara Pühringer und zahlreiche weitere Gratulantinnen und Gratulanten aus Politik, Diözese und Wissenschaft, darunter auch zahlreiche Rektoren und Rektorinnen, sowie Gäste aus Lettland, Ungarn, den Niederlanden, Norwegen und der Ukraine beglückwünschten Hochschule und Rektorat.
Rektor Keplinger dankte zum Schluss seiner Rede allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Studierenden für ihr großartiges Engagement, ihre Kreativität, ihre Loyalität und für eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung. Er drückte seine Hoffnung aus, mit allen gemeinsam auch in Zukunft das Schiff „PHDL“ gut durch alle Gewässer zu steuern, in der Hoffnung, dass sie nicht zu stürmisch sein mögen.
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