19.10.2017, 15:26 Uhr

Kinder erlebten im AEC Welt der Industrie

(Foto: Mediaguide/Clemens Schmiedbauer)

Zum vierten Mal fand der "Kindertag der OÖ. Industrie" (KIDI) heuer statt. Heimische Unternehmen vermittelten Kindern von acht bis zwölf Jahren im Ars Electronica Center und im Welios Interessantes zu den Tätigkeitsfeldern im Betrieb.

Rund 1.000 Kinder lockte der KIDI heuer an. Das Programm war umfangreich: 17 führende Industriebetriebe machten den Kindern Technik spielerisch erlebbar, brachten sie zum Staunen und erweckten in ihnen das Interesse an technischen Tätigkeitsfeldern und Berufen. „In 19 verschiedenen Workshops und mehreren Rahmenprogrammpunkten konnten die Acht bis Zwölfjährigen erleben, wie vielfältig Technik und wie spannend das Experimentieren im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich ist“, sagt Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ).

Lust am Forschen

Der KIDI wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, Kinder schon möglichst früh mit Technik in Berührung zu bringen. Denn der Bedarf an Technikern verschiedenster Ausbildungsniveaus und Disziplinen steigt. "Schon jetzt kann die Nachfrage nach Fachkräften nicht annähernd gedeckt werden", so Greiner. Für die Kinder wurde Spannendes aus der Welt der Industrie in verschiedenen Workshops erlebnispädagogisch aufbereitet. Beispielsweise erhielten sie einen Einblick in den Bereich der Elektronik, steuerten einen Minibagger, bastelten ein Flugzeug und erfuhren dabei Wissenswertes über Aerodynamik und Auftrieb, arbeiteten mit dem „lustigen“ Material Silikon, erfuhren, wie ein Motorrad angetrieben und wie aus Sonne Strom wird, oder erlebten hautnah die Welt des Recyclings. „Wer es schafft, Kindern die Lust am Forschen und Experimentieren näherzubringen, der legt damit den Grundstein für innovatives Denken und Handeln. Der KIDI ermöglicht Kindern, spannende Entdeckungen zu machen und interessante Berufe kennenzulernen. Das ist die ideale Voraussetzung dafür, um in späteren Ausbildungs- und Berufsentscheidungen die Zukunftsfelder Technik und Naturwissenschaften mit einfließen zu lassen“, betonte auch Oberösterreichs Standort-Referent Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl.

Vertreten waren folgende Betriebe: Borealis Polyolefine GmbH, BRP-Rotax GmbH & Co KG, Eisenbeiss GmbH, EREMA Plastic Recycling Systems, FACC AG, Fronius International GmbH, Greiner Group, KEBA AG, KTM AG, Linde Gas GmbH, Nemak Linz GmbH, Resch & Frisch Holding GmbH, Siemens AG, S. Spitz GmbH, starlim//sterner Österreich, TGW Logistics Group und Wacker Neuson Linz GmbH.
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