08.09.2014, 14:35 Uhr

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder diskutierte mit Welser Parteibasis

(Foto: SPÖ)
Einen guten Draht zur Bundespartei hat die SPÖ Bezirksorganisation Wels. Im Frühling war Sozialminister Rudolf Hundstorfer in Wels zu Gast, jetzt diskutierte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder mit FunktionärInnen aus Wels und Wels-Land und berichtete über die Herbstarbeit der SPÖ im Nationalrat.
Schieder besuchte im Rahmen seiner „Sommer.Dialog.Tour 2014“ am Donnerstag Welser Klein- und Mittelunternehmen. Den anschließenden Rundgang mit dem Welser SPÖ-Abgeordneten Franz Kirchgatterer, Bürgermeister Peter Koits und Messedirektor Robert Schneider auf der Welser Messe nutzte der frühere Finanz- staatssekretär für Gespräche und Meinungsaustausch mit AusstellerInnen und BesucherInnen. Dabei bekam er häufig zu hören, dass regionale Betriebe eine Stärkung brauchen und faire Vergaben von öffentlichen Aufträgen in Europa, bei denen nicht nur die Billigstbieter zum Zug kommen.
Österreich habe vor allem ein Problem in der Binnennachfrage. Es gelte diese und somit die gesamte heimische Wirtschaft anzukurbeln. Ein wichtiger Aspekt dabei sei eine Entlastung bei der Lohnsteuer, denn jede Lohnsteuersenkung stärke die Kaufkraft und unterstütze die Wirtschaft, so Schieder, der betonte: Die Themen Wirtschaftswachstum und Gerechtigkeit in der Gesellschaft und Bildung werden Schwerpunkte der SPÖ in der parlamentarischen Arbeit sein. Angesprochen auf die parteiinternen Debatten über die Frauenquote im Nationalrat, macht Schieder den Vorschlag die Parteienförderung an die Frauenquote zu koppeln.
Beim anschließenden Talk mit FunktionärInnen aus Wels und Wels-Land diskutierte der SPÖ-Klubobmann mit der Parteibasis unter anderem über die negativen Auswirkungen der Konflikte in den geopolitischen Risikogebieten Ukraine und Naher Osten auf Österreich und Europa und mögliche Folgen von Sanktionen. Der frühere außenpolitische Sprecher der SPÖ sieht Österreich in der Vermittlerrolle. Rückenwind für die Regierungsarbeit erhofft sich Schieder vom neuen Gegenüber beim Koalitionspartner ÖVP. Mit Vize-Kanzler Reinhold Mitterlehner bestehe jetzt die Chance vernünftige Lösungen zu finden. „Nur neben einem starken Partner kann man wachsen“, so der SPÖ-Klubobmann. Die Welser Parteibasis erhofft sich auch ein wenig Rückenwind aus Wien für den bevorstehenden Wahlkampf 2015.
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