14.10.2014, 15:02 Uhr

50 Jahre erste Hilfe für die Seele

50 Jahre Helfen statt Ausgrenzen – zehn Schritte für psychische Gesundheit. (Foto: pro mente OÖ)

pro mente OÖ: Vom Ein-Mann-Verein zur 1400-Mitarbeiter-Organisation

OÖ (smw). Seit 1964 hat sich pro mente Oberösterreich zu einer der größten Sozialorganisationen des Landes entwickelt. 1400 Mitarbeiter und 300 ehrenamtliche Helfer beraten, betreuen und begleiten zuletzt jährlich 34.000 Menschen mit psychischen und sozialen Problemen.

Als schönes Ereignis bezeichnet Vorstandsvorsitzender Werner Schöny die Entwicklung: "Andererseits ist es auch traurig, dass die Arbeit von pro mente OÖ wichtiger denn je ist." Jeder dritte Österreicher leidet mindestens einmal im Leben an einer psychischen Krankheit. Die Krankenstandtage aufgrund psychischer Erkrankungen sind so hoch wie noch nie, Tendenz steigend.

Es sei nicht so schlimm, im Laufe seines Lebens psychisch krank zu werden, erklärt Kurosch Yazdi, stellvertretender Vorstandsvorsitzender: "Ich breche mir ja vielleicht auch ein Bein." Eine der künftigen Herausforderungen sei, die Qualität der Betreuung mit beschränkten budgetären Mitteln zu gewährleisten.
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