19.01.2018, 14:15 Uhr

72 Influenza-Patienten in Oberösterreich

Grippe vermeiden: Hände desinfizieren hilft, um sich nicht mit Keimen und Viren anzustecken. (Foto: panthermedia/jmguyon)

Gespag: Haben Bettensituation im Griff

OÖ. Die Grippewelle ist in vollem Gange: 72 Influenza-Patienten, zählt der Betreiber der Landeskrankenhäuser (Gespag) in Oberösterreichs Spitälern. 23 Erkrankte sind es laut Presseaussendung der Gespag in den Salzkammergut-Kliniken Gmunden und Bad Ischl.
Oftmals werde eine echte Grippe mit einer Erkältung verwechselt, so Pressesprecherin Jutta Oberweger. Besonders trügerisch: die Symptome des grippalen Infektes und der Grippe sind ähnlich, der Erreger ist aber ein völlig anderer. Patienten die an Influenza erkrankt sind, werden stationär aufgenommen und in eigenen Zimmern untergebracht. Ob die echte Grippe vorliegt, zeigt der sogenannte "Influenza-A/B Schnelltest", der Influenza-Antigene des Typ A und B nachweist. "Aufgrund der Grippewelle wird derzeit jeder Patient der mit grippeartigen Symptomen ins Spital kommt genau untersucht", so der Spitalsbetreiber. Zehn Minuten dauert es bis das Ergebnis des Tests vorliegt. Dafür ist ein Abstrich der Schleimhaut in Nase und Rachen nötig. Das Ergebnis sei zu 90 Prozent zuverlässig. "Durch den Test können wir die Bettenkapazitäten und personellen Ressourcen bestmöglich steuern" so Michael Hubich, Ärztlicher Direktor am Landes-Krankenhaus Steyr. "Erste Anlaufstelle bei Grippe-Symptomen wie Schüttelfrost, hohes Fieber, trockener Husten sowie Muskel- und Kopfschmerzen, ist der Hausarzt", so Hubich. Bei Risikogruppen wie Personen über 50, Chronischkranken, Schwangeren und Kindern, "kann eine Überweisung ins Spital empfehlenswert sein". 
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