12.04.2017, 12:58 Uhr

932 Bewerber für Medizin-Studienplätze in Linz

Die schriftlichen Aufnahmetests finden heuer am 7. Juli statt. Foto: Meduni Wien

Interesse gestiegen: 15 Prozent mehr Bewerber für Medizinstudium an der Kepler-Universität.

LINZ (jog). Das Interesse an Studienplätzen an Medizin-Unis ist auch heuer ungebrochen: Für den Aufnahmetest an den Standorten Wien, Graz, Innsbruck und LInz registrierten sich fast 16.000 Bewerber. Die Medizin-Fakultät in Linz verzeichnet 932 Interessenten, davon sind 565 Frauen und 367 Männer. Das beduetet ein Plus von 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit weist Linz den größten Zuwachs in Österreich auf. In Linz werden für das kommende Semester 120 Plätze angeboten, somit kommen acht Bewerber auf einen Platz. Zum Vergleich: In Wien kommen zehn Bewerber auf einen der 740 Studienplätze. Rektor Meinhard Lukas ist mit den Zahlen sehr zufrieden: „Die deutliche Steigerung bei den Anmeldezahlen für das Humanmedizinstudium in Linz ist eine klare Bestätigung des Erfolgskurses der Medizinischen Fakultät“, betont der Rektor der Johannes Kepler Universität, Meinhard Lukas. Die Beharrlichkeit, eine Medizinische Fakultät in Oberösterreich zu gründen, habe sich ausgezahlt. „Der Aufbau des Projekts ist enorme Herausforderung und Riesenchance zugleich.“

Quotenregelung bleibt

Die ersten Monate mit Medizinstudierenden in Linz würden der Kepler Universität recht geben. „Was besonders geschätzt wird, ist das unmittelbare Miteinander mit den Lehrenden. Das macht unser Studium einzigartig. Die Studenten erwartet ein Lehrplan, den es so an keiner anderen österreichischen Universität gibt“, erklärt Lukas. In die Ausbildung ist beispielsweise ein umfangreicher Pool von Allgemeinmedizinern eingebunden. 75 Prozent der Studienplätze an allen Unis gehen wie bisher an Kandidaten mit österreichischem Maturazeugnis, 20 Prozent an Bewerber aus der EU und fünf Prozent an Studienwerber aus Drittstaaten.


Empathie und Zahlenfolgen

Die schriftlichen Aufnahmetests finden am 7. Juli statt. Dabei wird nicht nur schulisches Vorwissen aus Biologie, Physik, Chemie oder Mathematik abefragt, sondern auch kognitive Fertigkeiten. Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit oder Merkfähigkeit sind gefragt. Im Testteil „Soziales Entscheiden“ gilt es mittels einer Beschreibung einer Situation feststellen, wie sich ihr Gegenüber fühlt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.