01.10.2017, 11:05 Uhr

Großeinsatz der Polizei in Linz: Mann wollte Geld mit Waffe eintreiben

(Foto: Polizei (Symbolfoto))

Ein Linzer fuchtelte gestern Abend, 30. September, in der Krempelstraße mit einer Waffe herum und forderte von einem Bekannten Geld zurück. Als die Polizei ihn schnappte, entdeckten die Beamten, dass die vermeintliche Schusswaffe gar keine solche war ...

LINZ. Wie die Polizei mitteilt, wählte ein Linz gegen 19:45 Uhr den Notruf der Polizei. Er gab an, dass soeben ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann vor seinem Haus in der Krempelstraße steht und vermutlich von ihm Geld eintreiben möchte.

Umgehend fuhren mehrere Einsatzfahrzeuge zum Tatort. Der Notrufbeamte hielt laufend telefonischen Kontakt mit dem Opfer. Nach kurzer Zeit gab der Anrufer an, dass der Tatverdächtige nun mit seinem Pkw in Richtung Neue Heimat davonfährt.

Im Bereich des Flötzerwegs/Haiderstraße konnte der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Täter von den Polizisten lokalisiert werden. Schließlich erfolgte durch die Linzer Polizei-Sondereinheit "Sektor" der Zugriff und der 41-jährige Linzer wurde festgenommen.

Im Rahmen der Fahrzeugdurchsuchung stellten die Beamten die vermeintliche Schusswaffe sicher – es handelte sich um eine Spielzeugpistole.

Der 41-Jährige wurde in das Polizeianhaltezentrum gebracht. Bei der Ersteinvernahme gab er an, dass die Spielzeugpistole seinem Sohn gehöre. Hintergrund der Auseinandersetzung dürfte eine offene Geldforderung in der Höhe von 2000 Euro sein.

Der Einsatz sorgte für großes Aufsehen und löste grobe Verkehrsbehinderungen aus.
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