20.04.2017, 11:07 Uhr

Hände weg von Ästlingen!

Waldkauz © Josef Limberger
Die Zeit zwischen dem Verlassen des Nestes und dem Erlangen der Flugfähigkeit ist für Greifvögel und Eulen die gefährlichste Phase ihres Lebens und wird auch Ästlings-Stadium genannt. Mit lauten Rufen halten Jungvögel mit ihren Eltern Kontakt. Wer die vermeintlich verwaisten Tiere einsammelt, bringt sie in Lebensgefahr, da eine Handaufzucht schwierig, zeitintensiv und meist von keinem Erfolg gekrönt ist. Ein Eingreifen ist nur dann nötig, wenn der Vogel sichtbar verletzt ist oder sich in der Nähe einer Straße oder anderen Gefahrenquellen befindet. Dann sollte dieser Findling in eine Kartonschachtel gesetzt und möglichst rasch an erfahrene Hände übergeben werden. Eine Versorgung mit Wasser und Nahrung ist in der kurzen Aufbewahrungszeit nicht erforderlich. Achtung: Niemals Hunde und Katzenfutter geben! Pflegebedürftige Greife und Eulen können in unsere Greifvogel- und Eulenschutzstation OAW, welche von Konsulent Reinhard Osterkorn betreut wird, gebracht werden.

Homepage: www.naturschutzbund-ooe.at Mobil: 0676-5496231, E-Mail: oaw@naturschutzbund.at
5
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.