13.07.2018, 15:05 Uhr

Harbacher Jugendclub startet im August

Im Frühjahr setzte sich eine Harbacher Bürgerinitiative für eine Containerlösung direkt im Harbachpark ein. Nun stellt die Stadt einen Raum im danebenliegenden Volkshaus zur Verfügung. (Foto: Jugend Initiative Harbach)

Noch in diesem Sommer startet im Volkshaus Harbach ein lang gefordertes Angebot für die Jugend.

Seit Monaten setzen sich Anrainer und Nachbarn gemeinsam mit den Jugendlichen für einen wetterfesten Jugendtreff ein. Bisher nutzen die Harbacher Kids einen Blechverschlag im Park als Treffpunkt. Damit soll nun zumindest an zwei Tagen pro Woche Schluss sein: Ab Mitte August wird den Jugendlichen ein Raum im städtischen Volkshaus zur Verfügung gestellt. An beiden Tagen wird ein Ansprechpartner des Vereins Jugend und Freizeit (VJF) vor Ort sein. Nach zahlreichen Terminen, Treffen und mehr als 1.800 geschriebenen E-Mails spricht Bürgerinitativen-Sprecher Manfred Liebenberger nun von einem "Teilerfolg". Nun will man zunächst einmal Details zu Öffnungszeiten und den Zuspruch der Jugendlichen abwarten. Bislang setzte sich die Harbacher Jugend gemeinsam mit Eltern und Anrainern für einen selbstverwalteten Container im Harbachpark ein. Die Stadt entschied sich nach Rücksprache mit Experten der kommunalen Jugendarbeit gegen einen Raum ohne Betreuung. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass dies Konflikte zwischen Jugendgruppen provozieren würde, heißt es aus dem Büro von Jugendreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing (SP).

Pilotphase bis Herbst

Die Räumlichkeiten im Volks-#+haus sollen vorerst bis zum Spätherbst offen stehen. Bis dahin soll klar sein, wie das betreute Angebot von den Harbacher Jugendlichen angenommen wird. Materielle Unterstützung zur Einrichtung des Jugendtreffs wird unter anderem ein in Linz tätiger internationaler Handelskonzern liefern. "Die Pilotphase bietet Raum und Zeit, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, welche Wünsche und Bedürfnisse sie haben und welche davon aus städtischer Sicht realisierbar sind", sagt Hörzing. Diese Vorgehensweise wurde im Ausschuss für Soziales, Jugend, Familie und Sport präsentiert und wurde dort von den vertretenen Fraktionen befürwortet.
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