19.10.2016, 00:01 Uhr

Interessengemeinschaft in der solarCity gegründet

Die IG kümmert sich um die Belange der Bewohner und Unternehmen in der solarCity und koordiniert Veranstaltungen. (Foto: PTU Pertlwieser)
Die solarCity hat nun eine eigene Interessengemeinschaft. Gegründet wurde sie auf Initiative von Armin Kraml, der dazu Gespräche mit Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider. Unterstützung kam auch von Brigitte Adam, Einkaufsstraßenbetreuerin in der Wirtschaftskammer OÖ. Zur Sprecherin wurde Kerstin Fuchsjäger gewählt. Eine besonders wichtige Aufgabe der neuen IG ist die Koordination der zahlreichen Veranstaltungen in der solarCity. So arbeiten auch einige Kulturvereine mit. Künftig werden die Termine für den Perchtenlau, das Maibaumfest, das Oktoberfest, die Bauern- und Adventmärkte sowie Veranstaltungen der MUTS-Kids von Vereinen und Unternehmern gemeinsam abgestimmt und geplant.

Gesamtkonzept für Parkplätze

Die IG nimmt sich jedoch nicht nur der zahlreichen tollen Veranstaltungen an. Die Interessengemeinschaft will sich auch wichtigen Themen annehmen, die die Bewohner der solarCity bewegen. Dazu gehört etwa die Parkplatzsituation. "Was die Parkplätze betrifft, brennt es in der solarCity schon lange. Wir wünschen uns eine Lösung im Sinne der Unternehmen und der Bewohner", sagt Kraml, der bereits ein eigenes Gesamtkonzept entwickelt hat. Dieses sieht unter anderem ein Parkleitsystem mit einer genauen Beschilderung, eine einheitliche, gebührenfreie Kurzparkzone, sowie eine bessere Beleuchtung der Tiefgarage, eine Kennzeichnung von Bewohner- und Kundenparkplätzen sowie zwei Stunden Gratis-Parken für Besucher der VHS vor. Langfristig kann sich Kraml auch die Errichtung einer Begegnungszone vorstellen.

Leistungen für Bürger ausbauen

Unter den Bewohnern regt sich auch der Widerstand gegen die Schließung des Bürgerservicecenters und der Stadtbibliothek. Grund dafür sind die Sparpläne der Stadtregierung. "Am Kasernenareal und den Sommergründen sollen künftig bis zu 4000 Bewohner dazukommen. Wir setzen uns daher eher für einen Ausbau der Öffnungszeiten und der Leistungen in der solarCity ein. Es ist nicht zumutbar, dass künftig alle nach Auwiesen fahren müssen, nur um einen Aktivpass zu verlängern. Das Bürgerservicecenter ist ein wichtiger Service in den Stadtteilen."
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.