29.08.2014, 11:22 Uhr

Klangwolke: "Die Donau lebt"

Der Donaupark wird heuer nach der Klangwolke zum ersten Mal zum gemeinsamen Festplatz. (Foto: A. Röbl)
Die Donau ist ein Fluss mit Geschichte und Geschichten – und steht im Mittelpunkt der diesjährigen voestalpine Klangwolke, die am Samstag, 6. September, ab 20.30 Uhr im Linzer Donaupark stattfindet.

Mittelpunkt Donau

Ausschlaggebend für die Inszenierung ist die Lage von Linz – in Mitteleuropa, an der Donau, die wiederum selbst zehn Länder und auf fast 3000 Kilometern Länge in Europa durchfließt. Ein weiterer ausschlaggebender Anlass ist Linz im Jahr 2014. Vor 25 Jahren fiel der Eiserne Vorhang, nachdem er Jahrzehnte den europäischen Kontinent teilte. Zudem liegt Linz nur knapp 200 Kilometer von Sopron entfernt. Dort, wo am 19. August 1989 das Paneuropäische Picknick ein friedlicher Anfang für die Öffnung der Grenze zwischen Ungarn und Österreich und damit für den Fall des Eisernen Vorhangs war. Und schließlich dockt der Titel dieser Klangwolke direkt an die Tourismusbotschaft an, die sich Linz für 2014/15 erwählt hat: An der schönen
bunten Donau.

Mythos Donau
Die Geschichte von Tom Roeder setzt auf den Mythos Donau und macht dadurch den Kern der Tourismusbotschaft bildhaft. Fast auf den Tag genau erlebt man 25 Jahre später in Linz die Gastfreundschaft, die Freiheit und die Möglichkeiten für ein friedliches Europa. Damit bietet Linz 2014 die Bühne, einen Moment innezuhalten, sich zu freuen, naher Zeitgeschichte Bilder zu geben und ein Fest in der Linzer Landschaft zu feiern. Ein berührendes Fest mit allen zu feiern. Mit denen, die damals dabei waren und mit denen, die dafür zu jung waren. Mit allen, die jetzt zueinander können.

Musik aus den Regionen

Auf der Donau erscheinen nacheinander einzelne Schiffe, besetzt mit Musikern und Kapellen. Die Musikerformationen kommen aus den unterschiedlichsten Regionen des Donaulaufes. Die einzelnen Schiffe sind musikalisch und visuell so gestaltet, dass sie sich später zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Zum Finale verschmelzen die verschiedenen Klangkörper zu einem riesigen Orchester. Die Formationen stimmen gleichzeitig in den Dreivierteltakt ein, es kommt zu einem bisher nie dagewesenen Klangerlebnis. „Mir geht es um die gemeinsame Stimmung aller Anwesenden, wenn diese unterschiedlichen Kulturen für einen Moment verschmelzen“, sagt Tom Roeder.

Gemeinsam feiern

Nach dem Finale meldet sich noch einmal die Stimme des alten Mannes. Er fordert die Musiker auf, ihre Schiffe zu verlassen und am Donauufer für die Gäste aufzuspielen. Er ermutigt die Gäste zu bleiben und in dieser Nacht ein Fest zu feiern. Erstmals wird die Donaulände anschließend an die voestalpine Klangwolke zum Festplatz. Das Fest geht weit über die Klangwolke hinaus, an unterschiedlichen Orten wird getanzt – ein großes, gemeinsames Fest.
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