06.10.2014, 11:45 Uhr

Kultur-Highlights an der Bruckner-Uni

Rudolf Jungwirth, Rektorin Ursula Brandstätter und Vizerektor Josef Eidenberger präsentierten das neue Programm. (Foto: Christian Herzenberger)
Die Anton Bruckner Privatuniversität für Musik, Schauspiel und Tanz lädt auch heuer im Wintersemester wieder zu attraktiven Veranstaltungen mit prominenten Gästen und jungen Meisterinterpreten ein. Einer der Programmschwerpunkte ist das „Fest Neue Musik“, das am 20. und 21. November stattfindet und die Komponisten Rudolf Jungwirth und Johannes Berauer porträtiert. Aufführungen mit Lennart Dohms, Spezialist für Performance in der zeitgenössischen Musik, und dem renommierten Salzburger ensemble "œnm. österreichisches ensemble für neue musik" versprechen ein exzellentes Ausführungsniveau. Darüber hinaus gibt das Symposion „Das Offene und das Geschlossene“ am 21. November um 16 Uhr Gelegenheit zu Diskussion und Reflexion mit den Komponisten über ihren künstlerischen Schaffensprozess.

Gespräche über Musik

Generell nimmt an der Anton Bruckner Privatuniversität nicht nur das Aufführen, Erproben und Lehren der Künste eine zentrale Rolle ein, sondern auch deren Erforschung und Vermittlung. Diskussionsforen bilden dafür immer wieder eine geeignete Plattform. Mit Spannung ist in diesem Zusammenhang der Dialog zwischen Dirigent Franz Welser-Möst und Quantenphysiker Anton Zeilinger über Kreativität in Kunst und Wissenschaft zu erwarten. Moderiert wird die Diskussion, die am 19. November im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Linzer Gespräche zur Musik" im Oberbank Donau-Forum stattfindet, von Rektorin Ursula Brandstätter.

Kompositorisches Schaffen und der Diskurs darüber sind ebenso im Rahmen der David Tage Linz in Kooperation mit der Internationalen Johann-Nepomuk-David Gesellschaft e.V. und dem Schloss Kremsegg in Form eines Gesprächskonzertes, eines Kammerkonzertes, eines Orgelkonzertes und einer begleitenden Ausstellung zum bedeutenden oberösterreichischen Komponisten Johann Nepomuk David zu erleben. Die "David Tage Linz" finden von 10. bis 12. Oktober in Linz und Kremsegg statt.

Weitere Highlights im Winter

Das Musik-Café an der Bruckneruniversität porträtiert immer wieder zeitgenössische Komponisten: Im Zentrum der nächsten Veranstaltung steht der Komponist und Festivalleiter Thomas Daniel Schlee. Studiendekanin Constanze Wimmer wird im gemeinsamen Gespräch am 25. Jänner um 11 Uhr den Komponisten und eine Auswahl seiner Werke in der musikalischen Interpretation von Studierenden der ABPU vorstellen.

Musikalische Abenteuer sind im Rahmen der Initiative „Musik im Raum“ (MiR) zu erwarten: Das Max Brand Ensemble unter der Leitung von Christoph Cech und Richard Graf ist am 5. Dezember um 19.30 Uhr mit Jazz, Improvisation und Elektronischer Musik in dieser Veranstaltungsreihe zu Gast.

Kreatives Potential wird in den Winterjazznites (22./23. Jänner 2015) der Jazzabteilung unter dem Motto "Think Bigger" und erstmals auch in einem Auftritt von jungen Jazz-Studierenden des Instituts für Jazz und Improvisierte Musik (JIM) in der Reihe "Meisterinterpreten von morgen" am 13. Jänner um 19.30 Uhr im Brucknerhaus mit Uraufführungen der JIM-Kompositionsklasse frei.

Das Zusammenspiel von Tanz und Dichtung leben und loten die Tänzer der ABPU aus dem Institute of Dance Arts mit ihrem Programm „Short fictions“ (am 19. und 20. Dezember aus.

Eine künstlerische Universität pulsiert nicht nur im Schaffen von neuem, sondern auch in der lebendigen Gestaltung bereits tradierter Musik. So tritt keine geringere als die Expertin für Alte Musik, Michi Gaigg, im Barockorchesterkonzert mit Werken der Jahresregenten C.Ph.E. Bach, Rameau und Gluck ans Pult des 2013 gegründeten Euridice Barockorchesters der ABPU. Das Konzert findet am 2. November um 11 Uhr statt. Die jungen Musiker des Euridice Barockorchesters werden bei der Probenarbeit von den Stimmführern des renommierten L´Orfeo Barockorchesters gecoacht.

Einen Schwerpunkt für Alte Musik bieten die Internationalen Tage der Alten Musik: eine Orchesterakademie, Seminare für Sologesang, Kammermusik, Vorträge und ein Dozent/innenkonzert mit Auszügen aus dem Kantatenwerk und der Kammermusik Johann Sebastian Bachs bieten Gelegenheit zur Fortbildung an der ABPU im Kreise namhafter Dozent/innen (28.01.– 01.02.2015).

Barockmusik auch zur Vorweihnachtszeit: Vielfachkünstler und Lehrender an der ABPU Thomas Kerbl leitet das Bach´sche Weihnachtsoratorium; Chor, Orchester wie auch die Solist/innen kommen aus den Reihen der Studierenden (13. Dezember, 17 Uhr).

Ein Abend für Tastentiger bietet sich mit dem Gastkonzert des Klavierduos Harald Ossberger und Christos Marantos mit Klavierwerken zu vier Händen von Mozart, Beethoven und Strawinsky (19. Jänner 2015, 19.30 Uhr) an.

Dem Ausloten und Nachschöpfen der Tradition des Walzer widmet sich das Forum Kammermusik mit dem Programm „Manches Walzer – Diverse ¾-Takte“. Walzer in verschiedenen Bearbeitungen, wie auch Ländler und anderes Beschwingtes aus alpenländischen Traditionen stehen am Programm (4. November, 19.30 Uhr).
Ein weiteres Konzert des Forum Kammermusik präsentiert unter dem Titel „Große Serenade“ Werke von Richard Strauss und Antonin Dvořák (12. Jänner 2015, 19.30 Uhr).

Lieder des Jahresregenten Richard Strauss stehen am Programm eines Liederabends des Institutes für Stimme, Gesang und Musiktheater Gesang und des Institutes für Tasteninstrumente (22. Oktober, 19.30 Uhr).

Das Institut für Stimme, Gesang und Musiktheater präsentiert weiters auch in der Reihe "Meisterinterpreten von morgen" des Brucknerhauses Auszüge aus dem Liedschaffen von Richard Strauss (16. Dezember, Brucknerhaus, 19 Uhr).

Publikum für morgen

Last but not least widmet sich die ABPU dem Publikum von morgen – „Aufg’spielt“ wird in einem KinderMitmachKonzert mit allerlei Volksmusik (27. Jänner 2015, 17 Uhr).
Das Institut für Schauspiel der ABPU wiederum präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Ronja Räubertochter für ein Publikum ab 6 Jahren (Premiere am 16. November um 15 Uhr). Eine wundervolle Gelegenheit für die Schauspiel- Studierenden, ihr Können Seite an Seite mit den Schauspielern des Landestheaters zu erproben und einem großen Publikumskreis zu präsentieren.
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