05.07.2017, 12:33 Uhr

Nach Unfall eines Tiertransporters: Florianer nimmt Huhn auf, das überlebt hat

Happy End nach Unfall von Tiertransporter: Ein Suppenhuhn flüchtete als „blinder Passagier“ und bekommt beim Florianer Mesner Asyl. (Foto: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR)

Happy End für ein Huhn, das nach Unfall des Tiertransporters auf der A1 überlebt hat. Das Suppenhuhn bekommt beim Florianer Mesner Asyl.

SANKT FLORIAN. Am Dienstag, 4. Juli 2017, war in der Früh auf der A1 in Asten ein mit 7.500 lebenden Suppenhühnern beladener Schwertransporter verunglückt. Die Einsatzkräfte mussten die Tiere einfangen. Sie wurden notgeschlachtet.

Doch ein Suppenhuhn ist seinem Tod entronnen. Dem Huhn gelang quasi die Flucht. Auf unbekannte Weise schaffte es das Tier, in eines der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr St. Florian zu gelangen. Quasi als „blinder Passagier“ verließ es beim Einrücken der Freiwilligen die Unfallstelle und tauchte auf einmal beim Feuerwehrhaus der Florianijünger wieder auf. Mit einer Kiste wurde das Suppenhuhn wieder eingefangen, berichtet Werner Kerschbaummayr.

Jetzt muss das Tier nicht zum Schlachter, sondern bekommt Asyl beim bekannten Florianer Mesner Georg Windtner. Er erklärte sich nach einem Anruf gerne bereit, das Huhn in seiner privaten Kleintierzucht aufzunehmen. Der Mesner hat das Huhn für sein zweites Leben auf den Namen Lisl getauft.
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 08.07.2017 | 18:51   Melden
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Birgit Winkler aus Krems | 12.07.2017 | 11:50   Melden
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