07.12.2017, 10:08 Uhr

Nordmanntanne am beliebtesten

(Foto: Picture Factory/fotolia)
Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer OÖ hat in Linz, Linz-Land, Wels und Steyr bei insgesamt 78 Verkaufsständen die Preise für Nordmanntannen –
zugespitzt und im Netz in 1A-Qualität – mit einem und 1,70 Meter erhoben: Von 11 bis 25 Euro kann eine Nordmanntanne mit einem Meter kosten und bei 1,70 Meter beträgt der Preis zwischen 20 und 42,50 Euro.

Der Vergleich zum Vorjahr ergab das 68 Prozent der Händler den Preis beibehalten haben, 28 Prozent haben den Preis erhöht und 4 Prozent haben den Preis sogar gesenkt.

Besonders: Christbaum auf Bestellung
Die Christbäume bei der Familie Mayr Andrea werden erst geschnitten, nachdem sie vom Kunden ausgewählt wurden.

Beliebt: Heimische Nordmanntannen
Fast drei Viertel aller Haushalte haben einen Weihnachtsbaum und 90 Prozent davon stammen aus heimischer Produktion. Sie kommen größtenteils aus Kulturen und nur zu einem geringen Teil aus dem Wald. Der beliebteste Baum ist nach wie vor die Nordmanntanne, weil sie einen besonders gleichmäßigen Wuchs hat und die weichen, nicht stechenden Nadeln schön dunkelgrün glänzen und sehr lange am Baum halten. Da Nordmanntannen sehr langsam wachsen liegt auch der Preis im oberen Segment.

Nachhaltig: Kurze Transportwege

Wer einen Baum aus heimischen Beständen kauft, vermeidet lange Transportwege. Erkennbar sind österreichische Christbäume an der Herkunftsschleife. Im Gegensatz zu ausländischen Bäumen muss der heimische Christbaum nicht hunderte Kilometer zu den Konsumenten/-innen transportiert werden. Ein heimischer Christbaum wird im Durchschnitt 40 Kilometer transportiert, bis er verkauft wird. Bei einem dänischen Christbaum sind es beispielsweise 1.000 Kilometer und mehr.

Tipps fürs Kaufen und Aufstellen
· Meistens wird der Christbaum ein bis zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest gekauft. Ob der Baum noch frisch ist erkennen Sie, wenn Sie den Baum leicht schütteln oder mit der Hand von innen nach außen über die Nadeln streichen: Bleiben die Nadeln am Ast, ist der Baum frisch. Ebenso sollte das Holz unter der Rinde noch feucht sein. Auch die Schnittstelle des Baumes verrät seine Frische. Je heller die Fläche, desto frischer der Baum.
· Einmal gekauft, sollte der Baum im Netz bis vor dem Fest kühl und möglichst sonnen- und windgeschützt gelagert werden. Wichtig ist, dass er nicht austrocknet und keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt. Das Transportnetz sollten Sie von unten nach oben aufschneiden.
· Sägen Sie beim Aufstellen des Baumes die Schnittstelle noch einmal nach und verwenden Sie einen wassergefüllten Baumständer, damit Sie lange Freude mit Ihrem Baum haben.

Alle Preise in den Bezirken finden Sie auf ooe.konsumentenschutz.at
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