16.10.2014, 13:56 Uhr

Stadt will nicht benötigte Immobilien verkaufen

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde der städtische Immobilienbesitz genau geprüft, etwa auf Wirtschaftlichkeit, Relevanz für Verkehr, Wohnbau und Stadtentwicklung oder die Sicherstellung der Naherholungszonen. Dabei hat sich gezeigt, dass einige Immobilien nicht mehr von strategischem Interesse für die Stadt sind. Diese Liegenschaften sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren verkauft werden. Dadurch schaffen wir weitere Freiräume für gezielte Investitionen in zukünftig notwendige und wichtige Bauvorhaben, wie Kinderkrippen, Kindergärten, Horte oder Seniorenzentren“, sagt Vizebürgermeister Christian Forsterleitner. Im heurigen Jahr wurde durch den Verkauf von strategisch nicht relevanten Immobilien bereits ein Erlös von 1,2 Millionen Euro erzielt. Künftig will sich die Stadt auf Immobilien innerhalb des Stadtgebiets konzentrieren.


Weitere Schritte

In einem nächsten Schritt sollen die Immobilien durch öffentliche Interessentensuche zum Kauf angeboten werden. Viele dieser Liegenschaften sind auch bereits als Bauland gewidmet, sodass dadurch auch zusätzlicher Raum für Wohnbau geboten wird. In diesem Zusammenhang soll auch eine Bereinigung von Liegenschaften erfolgen, die Wohnbauträger bereits nutzen (z.B. Pachtvertrag), und die daher von der Stadt ohnehin nicht genutzt werden können. Nach Prüfung der Kaufangebote werden mit den KaufwerberInnen Verhandlungen geführt. Vorrangiges Ziel ist es dabei, einen Verkaufserlös zu erzielen, der auch dem Marktwert der jeweiligen Immobilie entspricht und im Interesse der Stadt liegt. Jede Veräußerung von Immobilien bedarf einer politischen Mehrheit in den dafür zuständigen Gremien. Abhängig vom Verkaufswert ist dies entweder der Stadtsenat oder der Gemeinderat. Ziel ist es, mit diesen Verkäufen bereits in den nächsten Wochen und Monaten zu beginnen.

Folgende Objekte zählen zu den Immobilien, bei denen ein Verkauf angestrebt wird:
Bockgasse (Froschberg, unbebaut), Grillmayrstraße (Kleinmünchen, unbebaut), Oidener Straße 111 (Pichling, unbebaut), Eisenbahngasse 12 (Innenstadt, Wohngebäude), Hessenplatz 14 (Schwarzer Anker). Innerhalb des Stadtgebiets sollen außerdem folgende Objekte verkauft werden: Brachsenweg (Pichling, unbebaut), Glögglweg (Franckviertel, unbebaut), Heliosallee (Pichling, unbebaut), Klettfischerweg (Pichling, unbebaut), Seiderstraße (Pichling, unbebaut), Traundorfer Straße (Pichling, 4 Grundstücke, unbebaut). Außerhalb des Stadtgebietes sollen vorwiegend Waldgrundstücke verkauft werden, etwa in Lachstadt (Steyregg), Lichtenberg, Luftenberg, Oberbairing (Altenberg), Pasching, St. Leonhard (Pucking) und in Steyregg. Insgesamt handelt es sich um Flächen in der Größe von 686.870 Quadratmetern.
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