23.11.2017, 15:38 Uhr

Weniger Parksünder durch Parkkrallen

Rund sieben Mal pro Monat werden Autos ausländischer Falschpark mit Parkkrallen am Wegfahren gehindert. (Foto: Stadt Linz)

Die Zahlungsmoral ist in Linz durch die technische Wegfahrsperre stark gestiegen.

Ignorieren ausländische Falschparker Organstrafverfügungen gleich mehrmals, werden sie von Parkkrallen am Wegfahren gehindert. Seit der Einführung dieser Maßnahme ist die Zahlungsmoral deutlich gestiegen. Heuer beliefen sich die Einnahmen der Stadt bis einschließlich Oktober auf 7.860 Euro für 217 Strafmandate. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 24.535 Euro für 933 Strafmandate. Vizebürgermeister Detlef Wimmer ist über diese rückläufige Entwicklung sehr zufrieden: „Vor der Novellierung der Linzer Parkgebührenverordnung entstand der Stadt jährlich ein finanzieller Schaden in Höhe von 150.000 Euro. Jetzt lösen motorisierte Gäste aus dem Ausland vermehrt Parktickets, sodass die technischen Wegfahrsperren seltener eingesetzt werden müssen.“

Sieben Einsätze pro Monat

Pro Monat muss die G4S Secure Solutions AG derzeit durchschnittlich sieben Mal ausrücken, um die Krallen anzulegen. Im Vorjahr wurden die Mitarbeiter im Schnitt noch 13 Mal pro Monat aktiv. Die Sicherheitsfirma übernimmt auch den Notdienst außerhalb der Magistratsdienstzeiten. Können Betroffene nicht bis zum nächsten Werktag warten und benötigen ihr Fahrzeug sofort, ist eine Sicherheitsleistung in Höhe von 55 Euro für jedes bisherige Strafmandat zu bezahlen. Ansonsten kostet das Parken ohne gültigem Ticket in der gebührenpflichtigen Zone 35 Euro.
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