02.11.2017, 16:08 Uhr

LH Thomas Stelzer: Neue Pläne für Landesausstellung OÖ

Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Mehr Qualität und bessere Planbarkeit werden als Gründe für die Neuausrichtung des traditionellen Kulturlebens in Oberösterreich genannt.

OBERÖSTERREICH. Mit einer Strukturreform im Kulturressort sollen die Landesausstellungen vor einem Innovationsschub stehen. Seit Jahren werden sie als zentrale Säule des oberösterreichischen Kulturlebens gesehen – und nun dem Zeitgeist entsprechend angepasst.

„Ziel ist es, die Landesausstellungen zeitgemäß neu zu positionieren. Das ist ein wesentlicher Pfeiler der Strukturreform im Kulturressort, der dazu beiträgt, jene Flexibilität zu schaffen, die notwendig ist, um auch im Bereich der Kultur Oberösterreich zu einem Land der Möglichkeiten zu machen“, erklärt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

Dabei möchte man sich mit der Landesgartenschau abstimmen, um hier terminliche Überschneidungen zu vermeiden. „Diese Maßnahmen betreffen die Quantität unserer Gartenschauen, nicht aber ihre grundsätzliche Beschaffenheit. Der nachhaltige Mehrwert einer Gartenschau muss für die Gemeinden und Regionen im Mittelpunkt stehen. Durch die Verlängerung der Planungsphasen entsteht nochmals die Möglichkeit zur Steigerung der Qualität und Nachhaltigkeit“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Änderung im Rhythmus und bei der Finanzierung der Landesausstellungen

Die Landesausstellungen und Landesgartenschauen finden ab 2018 in einem dreijährigen, aufeinander abgestimmten Rhythmus statt. Dazu wird ein neues Verfahren zur Vergabe und Finanzierung der investiven Maßnahmen eingeführt. Die Landesförderung für die beiden Veranstaltungen werden gedeckelt. Außerdem erfolgt nach 2027 ein neuer Ausschreibungsprozess, bei dem jeweils zwei Landesausstellungsprojekte im Voraus geplant werden.

„Ich bin davon überzeugt, dass mit dem neuen Konzept der Landesausstellungen Freiräume für neue Wege in der breitenwirksamen Vermittlung von Kunst und Kultur geschaffen werden“, betont Stelzer.

Hauptaugenmerk soll das „Brucknerjahr 2024“ werden, anlässlich des 200. Geburtstages von Anton Bruckner.
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