15.11.2017, 11:02 Uhr

Mehr Geld für das Gesundheitswesen

Matthias Stöger (Direktion Soziales und Gesundheit), Gespag-Vorstandsdirektor Karl Lehner, Landesrätin Christine Haberlander, Kepler Universitätsklinkum-Geschäftsführerin Elgin Drda und Peter Ausweger, Geschäftsführer der Oö. Ordensspitäler Koordinations GmbH (v. l.) (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Das Budget für 2018 soll laut den Plänen des Landes Oberösterreich erhöht werden.

OÖ. Rund 63,8 Millionen Euro mehr wird dem Gesundheitsressort des Landes Oberösterreich 2018 zur Verfügung stehen. Damit beläuft sich das Gesamtbudget im nächsten Jahr auf 826 Millionen Euro. 

Gründe für die Erhöhung des Budgets seien die vielen Herausforderungen im Gesundheitswesen: Allen voran die demografische Entwicklung in Oberösterreich, steigende Medikamentenkosten und allgemein die Finanzierung des medizinischen Fortschritts. Auch die oberösterreichischen Krankenhäuser sollen 2018 weiter modernisiert werden. 

Zu den geplanten Investitionen gehören auch Ersatzanschaffungen und Modernisierungen bei Großgeräten in den Spitälern, ebenso wie die Errichtung der Kinder-Reha in Rohrbach. Hinzu kommen neue MR-Geräte in Rohrbach und Vöcklabruck und das Primärversorgungsmodell in Haslach. Auch bei den Dialysepatienten sollen 2018 die Plätze erhöht werden. 

"Wichtig ist mir, dass wir bei vielen Projekten, gerade bei den Primärversorgungseinheiten eng mit der Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer zusammenarbeiten", sagt Landesrätin Christine Haberlander. 

Prävention im Vordergrund

Neben Verbesserungen bei Behandlungen und in Krankenhäusern will das Land vor allem in Prävention investieren. Dazu gehören beispielweise die gesunde Gemeinde, die gesunde Küche, Angebote im Rahmen der Frauengesundheit, das Netzwerk gesunder Kindergarten und das Projekt "Bewegter Nachmittag". 

"Durch Präventionsmaßnahmen können wir Krankheiten vorbeugen, je früher wir mit präventiven Angeboten anfangen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich schon Kinder gesund ernähren und genug bewegen und dass aus diesen Kindern gesunde Erwachsene werden", sagt Haberlander. 
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