08.09.2016, 17:04 Uhr

Blau Weiß: Duell gegen Horn findet nun doch im Linzer Stadion statt

Foto: Stadt Linz

LASK erteilte Absage: Paschinger Waldstadion steht nicht zur Verfügung.

UPDATE: Die Stadionsuche rund um das Meisterschaftsspiel von Blau-Weiß Linz am 14. Oktober hat ein Ende. Das Damentennisturnier Generali Ladies sowie das Fußballspiel von Blau-Weiß Linz gegen SV Horn werden beide am 14. Oktober im Linzer Stadion stattfinden. Freitag vormittag fand ein Gespräch zwischen Verantwortlichen von Blau Weiß Linz mit der Geschäftsleitung der LIVA (Betreiber des Linzer Stadions) statt. "Nach dieser sehr guten und kooperativen Zusammenkunft, wo man sich auch mit den Veranstalter der Generali Tennis Open, der Familie Reichel in Verbindung setzte, haben wir eine Möglichkeit gefunden, beide Events an diesem Tag auszutragen", sagt Clubmanager Roland Arminger. Somit benötigt FC Blau Weiss Linz kein Ausweichstadion. "Es handelt sich zwar um eine logistische Herausforderung, die aber gemeistert wird. Neben dem Tennisturnier und dem Fußballspiel werden darüber hinaus auch schon Aufbauarbeiten für die Karate-WM in Linz durchgeführt“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

LINZ (red). Am 14. Oktober trifft der FC Blau Weiß Linz in einem Erste-Liga-Heimspiel auf den SV Horn. Auf welchem Rasen die beiden Teams aufeinandertreffen, steht allerdings bis dato noch in den Sternen. Da zur gleichen Zeit auf der Gugl das WTA-Damentennis-Turnier Generali Ladies stattfindet, sind die Verantwortlichen von Blau-Weiß auf der Suche nach einer Alternative zum Linzer Stadion. Von Ligakonkurrent und Stadtrivalen LASK Linz hat man jedenfalls einen Korb bekommen. Das angefragte Paschinger Waldstadion steht laut Vertrag mit der Gemeinde für keine weiteren Spieltermine zur Verfügung.

Statement via Facebook

"Grundsätzlich wäre der LASK Linz im Sinne des Sports und einer partnerschaftlichen Basis selbstverständlich bereit den Lokalrivalen in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Jedoch wurde bereits vor der Saison in konstruktiven Verhandlungen zwischen der Gemeinde Pasching, dem FC Pasching und dem LASK als Untermieter des Waldstadion Pasching im Sinne der Anrainer ausverhandelt, dass kein anderer Profifußballverein außer dem LASK Linz in Pasching Profifußball spielen darf und es somit zu keiner weiteren Mehrbelastung für die Anrainer kommt", begründete der LASK die Absage via Presseaussendung.


Suche nach Alternativen

Der LASK musste bei den eigenen Verhandlungen im Zuge der Beheimatung des Waldstadions der Gemeinde Pasching zusichern, keine anderen Profi-Klubs im Stadion Spiele austragen zu lassen. Die dauerhafte Spielerlaubnis war schlussendlich ein Kraftakt. Anrainer hatten sich lange Zeit quergelegt. Blau-Weiß jedenfalls muss sich dringend um eine Alternative umsehen. Noch ist keine Lösung des Stadionproblems bekannt.

"Groteske nimmt kein Ende"

Viezbürgermeister Bernhard Baier (ÖVP) sieht in der neuerlichen Stadion-Misere ein Versagen der Stadtregierung. "Es ist ein Trauerspiel, wie Linz als Sportstadt mit seinen Vereinen und Sportlern umgeht." Dass der Sport in Linz seine Stellenwert massiv verliere, habe sich ohnehin unter der verantwortlichen SPÖ-Sport-Stadträtin Karin Hörzing abgezeichnet.
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