10.03.2017, 09:12 Uhr

LASK rüstet sich für die Bundesliga

Der Zugang zum Paschinger Waldstadion wird künftig neu geregelt, damit Fangruppen nicht aufeinandertreffen. Foto: LASK/Google Maps

Während das Waldstadion bundesliga-tauglich gemacht wird, arbeitet man an der Vision "Fußballarena".

LINZ (jog). Die Linzer Athletiker sind derzeit nicht zu bremsen. Ein klarer 3:1-Heimsieg gegen Innsbruck vor 4.226 Zuschauern untermauert die Tabellenführung in der Sky Go Erste Liga mit neun Punkten Vorsprung auf den nächsten Titelaspiranten Lustenau. Auch wenn man beim LASK noch nicht vom Meistertitel sprechen möchte, im Hintergrund wird schon fieberhaft daran gearbeitet, den Verein fit für die Bundesliga zu machen. Vor allem das Thema Sicherheit im Paschinger Waldstadion hat Priorität. Der Sektor der LASK-Anhänger übersiedelt von der Süd- auf die Nordtribüne, der Auswärtssektor nimmt nun einen Teil der Südtribüne ein. Damit liegt nun eine ganze Spielfeldlänge zwischen den beiden Sektoren. Auch die Fanzugänge werden neu geregelt, damit sich rivalisierende Fangruppen nicht unmittelbar über den Weg laufen. Der neue Pachtvertrag mit Pasching läuft noch bis 2022, danach möchte man schon in der eigenen Fußballarena spielen. Für den Rest der 20-jährigen Laufzeit dient das Areal als Trainingszentrum. "Langfristig wollen wir uns in der ersten Spielklasse im oberen Drittel der Tabelle platzieren. Dafür sind andere Budgets notwendig und um diese zu erreichen brauchen wir unser eigenes Stadion", sagt LASK-Präsident Siegmund Gruber.

Suche nach Standort

Derzeit laufen Gespräche mit möglichen Grundeigentümern im Großraum Linz. "Das Stadion sollte zumindest für 16.500 Zuschauer ausgelegt sein, um hier auch Länderspiele und internationale Spiele austragen zu können", so Gruber. Das Linzer Stadtgebiet als Standort ist noch nicht völlig ausgeschlossen, wichtig seien jedenfalls die Erreichbarkeit und Parkplätze. Die Arena könnte auch alternativ zum Fußball genutzt werden. "Konzerte auf dem Rasen sind nicht die grundsätzliche Ausrichtung. Klar ist aber, dass der VIP-Bereich auch für Veranstaltungen wie Seminare oder Firmenfeiern ausgelegt wird, um hier Frequenz und Zusatzeinnahmen zu schaffen." Sofern es der Spielplan erlaube, könnte theoretisch künftig auch Blau Weiß Linz die neue Fußballarena bespielen.
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Hanspeter Lechner aus Enns | 10.03.2017 | 11:36   Melden
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