15.10.2014, 09:18 Uhr

"Creative Region" zieht nach drei Jahren Bilanz

LINZ (jog). Die "Creative Region Linz & Upper Austria" ist seit mittlerweile drei Jahren Drehscheibe und Anknüpfungspunkt für die Kreativwirtschaft in Linz. Konkret werden Unternehmen Hilfestellungen und Vernetzung für ihre Entwicklung geboten, aber auch Linz und Oberösterreich als kreativer Standort international positioniert. "Mit Beratungen, Förderungen, Veranstaltungen und Preisen belebt die Creative Region die kreative Gründerszene und innovative Projektideen", sagt Aufsichtsratsvorsitzende Stadträtin Susanne Wegscheider. Die Creative Region hat mit Förderungen und Netzwerken geholfen, 58 Projekte von der Idee zur Umsetzung zu bringen. In einem Netz von 3800 Kreativunternehmen widmet man sich dabei besonders den Bereichen Design, Multimedia, Musikwirtschaft, Video und Film sowie Werbung und Marketing. "Unser Programm hat maßgeblich zur Überzeugung beigetragen, dass Linz und OÖ ein wirklich guter Boden für kreatives Wirtschaften ist", sagt Patrick Bartos, Geschäftsführer der Creative Region. Seit 2012 flossen etwa 2,5 Millionen Euro an Bundesmittel in diese Bereiche nach OÖ. Mit den angebotenen Seminaren und Workshops hat man bereits 1000 Teilnehmer aus der Branche erreicht.

Bewerbung um UNESCO-Titel
Um das Potenzial der Kreativwirtschaft auch nach außen zu vermitteln, hat sich Linz für den Titel "UNESCO City of Media Arts" beworben. Im November soll darüber entschieden werden, ob Linz in die Riege des "Creative City Networks" aufgenommen wird, der 41 Städte weltweit angehören. In der Kategorie „Media Arts“ sind zwei französische Städte, Lyon und Enghien-les-Bains, sowie die japanische Stadt Sapporo vertreten. Das Netzwerk verbindet Städte, die Erfahrungen, Ideen und Best Practices für ihre kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung teilen wollen. Städte können an dem Programm teilnehmen, um ihre Rolle als kreative Kompetenzzentren auszubauen und andere Städte, vor allem in Entwicklungsländern, beim Ausbau ihrer eigenen Kreativwirtschaft zu unterstützen. "Mit Aushängeschildern wie Ars Electronica Center oder Tabakfabrik haben wir denke ich ganz gute Karten", sagt Patrick Bartos, Geschäftsführer der Creative Region. Die Entwicklung der Kreativwirtschaft in Oberösterreich als Richtwert für Europa präsentiert die Creative Region am 6. November im Rahmen von Europas
größter Kreativwirtschafts-Veranstaltung, dem "Creativity World Forum" in Belgien.
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