16.10.2014, 16:50 Uhr

Diözese Linz fährt mit Ökostrom

LINZ (red). Die langjährige Zusammenarbeit der ENAMO Ökostrom mit Diözese Linz und Caritas findet mit der Übergabe eines E-Mobiles seine Fortsetzung. Die Katholische Kirche möchte mit gutem Beispiel vorangehen und Nachhaltigkeit auch durch das eigene Handeln fördern. „Das Fahrzeug wird in unserer Einrichtung St. Elisabeth am Froschberg zum Einsatz kommen“, sagt Caritas-Direktor Franz Kehrer. „In St. Elisabeth werden Jugendliche mit Beeinträchtigung dabei unterstützt, ein selbstbestimmtes und sinnerfülltes Leben zu führen“, erklärt Kehrer. Neben der Anschaffung von Elektroautos und Dienstfahrrädern setzt die Caritas in vielen Arbeitsbereichen Klimaschutzmaßnahmen um. Seit Jänner 2014 fließt 100% zertifizierter Ökostrom in alle Caritas-Einrichtungen, in St. Pius wurde auf  ein Biomasseheizwerk umgesattelt, auf dem Dach des Seniorenwohnhauses St. Anna eine Photovoltaik-Anlage errichtet und dank einer neuen Pelletsheizung in Schloss Hall wird die Umwelt mit gut 200 Tonnen Co² entlastet.

Diözese Linz setzt auf Ökologie
Durch die Mitgliedschaft beim Klimabündnis ist die Diözese Linz als erste Diözese in Österreich auf 100 Prozent zertifizierten Ökostrom nach Richtlinien Umweltzeichen 46 ‚Grüner Strom’ umgestiegen“, sagt Generalvikar Severin Lederhilger. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, ausgebildete UmweltberaterInnen und ökologische Bauweise und Energiekonzepte setzt die Diözese seit Jahren Initiativen zum Klimaschutz. Die Anstrengungen im Energiebereich sind ambitionierte gesellschaftliche Projekte des 21. Jahrhunderts, die die Katholische Kirche in OÖ mit ihren 487 Pfarren und rund 200 Einrichtungen und Beratungsstellen unterstützt. „ENAMO Ökostrom freut sich über die langjährige Partnerschaft, die nicht nur am Papier zu finden ist, sondern mit der Übergabe des Elektroautos und zusätzlich 3.000 LED-Lampen auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber diesen wichtigen Einrichtungen im Land OÖ setzt“, sind sich die Geschäftsführer der ENAMO, Hans Zeinhofer und Robert Mayr einig.
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