09.08.2016, 13:56 Uhr

JKU-Studie: Männer sind risikobereiter

René Böheim (Foto: JKU)
Forscher der JKU haben das Risikoverhalten von Männern und Frauen anhand von amerikanischen Profibasketballspielern und -spielerinnen untersucht. Der Vorteil: Im Basketball gibt es klar abgrenzbare riskante Strategien (schwierige 3-Punkt-Würfe) und weniger riskante Strategien (die leichteren 2-Punkt-Würfe). Männer zeigten sich insgesamt in kritischen Situationen deutlich risikobereiter als Frauen: "3-Punkt-Versuche erfolgen aus größerer Distanz und scheitern natürlich öfter. Wir haben gesehen, dass gerade gegen Ende eines Viertels Männer signifikant häufiger den riskanten 3-Punkt-Versuch wählen", so René Böheim vom Institut für Volkswirtschaftslehre der JKU, der das Phänomen gemeinsam mit Christoph Freudenthaler und Mario Lackner untersuchte. Die Studie zeigt, dass es tatsächlich unterschiedliches Risikoverhalten bei Männern und Frauen in kompetitiven Wettbewerben gibt.
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